Wolfram Böcher befindet sich im Langstreckenfieber. Marathon Weinstraße vor knapp 5 Wochen, dann den HM in St. Wendel in 1:41 h gelaufen, kurz darauf noch den Wandermarathon am Donnersberg mitgenommen und nun am Pfingstsamstag den legidären KUT mit der Variante 45km mit ca 1900 Hm- ähnlich unseres DonnersbergTrails- gelaufen.
Seine Traillaufzeit: 5:40h , 21.Pl GK, 3.Pl AK.
Vor dem Start in der Bildmitte.
O-Tönen von  Wolfram:
Super zufrieden.
Strecke war in diesem Jahr um einen bösen Jubiläumstrail im letzten Steinbruch erweitert worden. Josef Galozi (links im Bild)  und  Rene Spintler (rechts im Bild) von den ROKlandRunners liefen bis zusammen, bis Rene auf die lange Runde abbog.
„Es gibt immer 2 Idioten: Einer der sich eine solche Trailstrecke ausdenkt und einer der sie dann läuft.“
So lautet eines der vielen lustigen Schilder auf der Strecke.
Und das beschreibt es auch ganz gut:
Startzeit war um 6.00h. Das bedeutet: 3.00h aufstehen, 4.00h losfahren, 5.00h anmelden, 6.00h loslaufen,
Um 7.00h fragte er sich: Warum tue ich mir das überhaupt an?
8.00h erstmal keine Lust mehr gehabt, 9.00h den Horror kriegen, weil man weiß, dass es jetzt erst richtig losgeht, 10.00h sich besser fühlen,
11.00h keine Trails mehr sehen wollen, 11.40h im Ziel anerkennendes Nicken des Orga-Teams ernten, weil man sich dort ein alkoholhaltiges Bier reinschütten kann.
Der KUT ist halt der KUT- einer der härtesten Trails Deutschlands.
Wer ihn noch nicht gelaufen ist, sollte sich gut überlegen, ob er es auch wirklich versuchen will.
Keiner weiß das besser als der Autor dieser Zeilen. Er lief 2014 dort den Orginal-KUT : 85km mit 3600 Hm.
Jedenfalls dient der KUT in hervorragendem Maße dazu, festzustellen, wo es im Körper denn nun wirklich wehtut.
Also nichts wie raus in die Natur und trailen!
In 2 Wochen geht es am DonnerbergTrail auf dem T45 weiter.
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