Nach der letztjährigen Auftaktverstaltung gab es am 2. Juni erneut eine Trailrunning-Veranstaltung: „DonnersbergTrail“ mit Start- und Zielpunkt in Imsbach.

Die 4 Strecken verliefen größtenteils auf dem Pfälzer Höhenweg sowie über schmale Waldwege und Trailpfade  rund um das Bergmannsdörfchen Imsbach sowie im Donnersberggebiet.

Der Abschluss fand auf der Kupferberghütte des Pfälzerwaldvereins  Imsbach statt.

Der 2. DonnersbergTrail war eine Kooperationsveranstaltung der Verbandsgemeinde Winnweiler mit dem LC Donnersberg . Wobei die Gemeinde Imsbach die Hallenempore für die Anmeldung zur Verfügung stellte und  eine Duschgelegenheit anbot. Für das leibliche Wohl der Trailrunner sorgte der Pfälzerwaldverein und an der Gemeindehalle das Foot Department aus Rockenhausen den letzten Imbiss vor der Heimreise. Die Firma natur-relax sponserte die Startnummern und präsentierte vor der Gemeindehalle ihre hevorragende Produkte.

Neben den beiden  Hauptstrecken T30 und T45 mit bis zu 1830 Höhenmetern sowie die beiden anderen Strecken T18 und T10 trailten  an diesem Tag  knapp  280 TN aus nah und fern.

Bei dieser Veranstaltung handelte es sich  um einen öffentlichen Wettkampf mit manueller Zeitmessung für Sportfreunde  bzw. Gleichgesinnten, welche in eigener Verantwortung auf den angebotenen Trails unterwegs waren.

 

Die teilweise sehr weit angereisten Trailrunner waren vom hammergeilen Trailstreckenangebot,welche die streckenverantwortlichen LC’er  ausgesucht hatten, sehr zufrieden.

 

Besonders die Aufnahme der Falkensteiner Felsenwelt in die 2018’er Version und die  danach ständigen downhill und uphills im Imsbacher Revierguidegebiet begeisterten sie außerordentlich. Das Sahnehäuptchen der Veranstaltung war die Einbindung des Donnersberggebietes auf den beiden Hauptstrecken.

Knapp am Ende des T18-Trails (bei ca 16km) ging es ab dem Imsbacher Langental für diese gemeldeten T30 und T45-Trailrunner in die überaus reizvollen Täler und Höhen des Donnersbergmassivs. Dabei wurden folgende Highlights passiert:  Saufelsen, Waltharifelsen, Wildensteinertal, Hirtenfelsen, Adlerbogen, reißender Fels, Burgruine Wildenstein, Ludwigsturm, Keltenwall, Königsstuhl, Fressplatz, Grohes Rondell, Burgruine Hohenfels,  Eiserner Mann, Rote Halde, Eisernestor und die Imsbacher Kupferberghütte als Ziel.

Unisono stimmten die Teilnehmer dem  ausführenden LC Donnerberg mit seinem 20köpfigen Trailteam eine hohes Lob aus.

In den sozialen Netzwerken überschlugen sich die Lobeshymnen.

Unglaublich war die Verdreifachung der Teilnehmerzahl ggü dem Vorjahr. Dies hat sicherlich u.a. auch daran gelegen, das der LC Donnersberg einen Unterstützung für ein regionales Kinderhozpiz mit angekündigt hat.

Alle Erstplatzierten der jeweiligen Trailstrecken bekamen sofort ihre Urkunde und das erlaufene Preisgeld.

Schnellster Mann auf dem T45 mit einer unglaublichen Laufzeit von 3:42 h war der aktuell beste deutsche Ultratrailläufer Max Kirchbaum (Nr 37). Der gebürtige Eisenberger lief erst am Pfingstsamstag bei einem 85km-Trail in Reichsweiler, mit >3600Hm, eine Zeit von 8:40 h. Damit ist er auch der Favorit in 6 Wochen beim Maintal-Trail ( mit der Deutsche Ultra-Trailmeisterschaft ).

Die beiden Nächstplatzierten waren:

Dörr Christian 2 LRC Landau Running Company 03:46:55
von Roeder Martin 3 LDR Bad Kreuznach 04:06:58

In folgender Reihenfolge liefen auf dem T45 die schnellsten Frauen ein:

Katz, Eva W45 1 RC Vorwärts Speyer/Otterstadt 04:30:25
Fätsch Sandra W45 2 TSV 1886 Kandel 05:11:23
Kohlmaier, Jutta W40 3 Harthausen 05:27:25

 

Auf der T30-Strecke konnte sich folgende TrailrunnerInnen auf ihre Platzierungen freuen:

Schreiner Gregor M20 1 Rowe Triathlon 02:35:32
Reichart Matthias M20 2 Scheidegg 02:40:15
Nowak, Mathias M35 3 Landau Running Company 02:53:02
Herrgen Silke W40 1 Landau Running Company 03:10:25
Cazade Agathe W20 2 Kaiserslautern 03:15:47
Stuck Jessica W20 3 Landau Running Company 03:28:50

Auf dem T18, welcher hauptsächlich über das Imsbacher Grubenrevier lief, waren erfolgreich:

Rahm Felix M20 1 LC Donnersberg 01:28:21
Rahm, Max M20 2 LC Donnersberg 01:28:21
van der Meijden Andy M55 3 K-Town Trail-Runners 01:37:21
Schmitt, Sabine W35 1 TV Alzey Laufteam Gasser 01:43:48
Schmidt, Constanze W20 2 LC Donnersberg 01:53:34
L. Inés W30 3 TSG Kaiserslautern 02:00:09

Auf dem T10 Shorttrail, welcher den downhill Richtung Katharinental und den uphill-Ausflug des T18 er über den Schirntalsattel auslies, kamen folgende TrailerInnen zu Siegerehren:

Kass, Benjamin M20 1 Pfälzer Blitze 00:51:50
Schulz, Erik M30 2 LTF ROKland Runners 00:53:58
Graßmann Sascha M35 3 Weinheim 00:58:11
Gabelmann Katrin W40 1 Steinbach 01:08:32
Schröpfer, Gertrud W55 2 LC Donnersberg 01:18:51
Lang, Alexandra W45 3 LC Donnersberg 01:18:52

Weitere LC-Mitglieder waren mit folgenden AK-Plazierungen am Start:

Andreas Thomas M45 2 03:28:58 T30
Knopp, Steffen M50 8 04:13:17 T30
Böcher Wolfram M50 8 05:28:52 T45
Pfeifer, Michael M55 9 05:52:54 T45

 

Wanderfreund Thomas Reichel aus Gonbach, war erneut letzter Mann auf dem Trail. Er bändelte wieder gesamte Strecke ab und beseitige auch vereinzelt verloren gegangene  Gegenstände wieder ein.

Die Einstellung von weiteren Bilder in die LC- Galerie erfolgt in Kürze.

Alle Ergebnisse einschließlich der AK-Wertungen sind im Ergebnisteil eingestellt.

Auf www.laufinfo.eu kann jeder Teilnehmer seine verdiente Urkunde sich ausdrucken lassen (vsl. im Laufe der nächsten Woche.

Die Ergebnisse des T45-Trail erscheinen auch in der DUV-Statistik.

Ein hervorragender Erlebnisbericht mit vielen Bildern hat Joe Koelbel auf

https://www.trailrunning.de/laufberichte/donnersberg-trail/bilder-vom-donnersberg-trail/3644#prettyPhoto

online geschaltet.

 

Fazit:

Die  2. Trailveranstaltung war im Hinblick auf eine bessere Bekanntmachung des Pfälzerhöhenweges, der Tourismusförderung für die Gemeinde Imsbach und der Donnersbergregion sehr zielführend.

O-Ton der meisten Trailteilnehmer: Ihr lebt ja hier wie im Paradies, man kann hier wirklich vom „Herzland des Trailrunnings“ sprechen.

Ein überaus sehr gut organisierte Veranstaltung. Zu diesem traumhaften Trailrevier kommt man gerne wieder.

 

 

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