Grund zur Freude hatte Frau Franziska Emrich, Leiterin des Hospizvereins für Stadt und Landkreis Kaiserslautern e. V., die nun eine Spende in Höhe von 2.000,- Euro entgegennehmen durfte. Unser LC- Vereinsvorsitzende Roland Schreiber,  Karl-Heinz Klos und vom Trail-Veranstalter :Bürgermeister Rudolf Jacob übergaben gemeinsam den Spendenscheck im Rathaus.

Grillfest 2018

Am Samstagabend feierte die große LC-Familie ihr jährliches Grillfest im Hof der Familie Elke und Ulli Hoffmann. Gefühlte 20 verschiedene Salatkreationen und mit viel Herzblut zubereitetes Grillgut mundete den Anwesenden sehr. Leckere Kaffee und riesig gebackene Mirabellenkuchen/ Apfelkuchen überraschten sehr .

Dazwischen gab es eine Multimediaschau von der Laufschule Saarpfalz zum Thema: „Spiroergometrische Leistungsdiagnostik“. Mit einem fairen Angebot von 84,90€ können interessierte LC’er diese Art von Leistungsdiagnostik für ihr Training buchen und somit exakt über einen gewissen Zeitraum ihre persönliches Training planen und ggf zeiteffizient für einen Herbstwettkampf (Bsp: Athen) nutzen.

Nur einer wollte vor dem Grillfest noch kurz einen Trail laufen.

Thomas Andreas, hier vor dem Start in Dahn.

Es gibt schon seit Jahren in unserer Region einige Lauf-Serien: Pfälzer Berglauf, Laufladen-Cup, Drei-Länder-Cup und ziemlich neu ist die WasgauCup-Trailrunningserie.

Angefangen wurde in Spirkelbach, Bundenthal,Teufelstischtrail Hinterweidenthal, Hauenstein und nun der Dahner Kerwelauf. Gerne hätte Thomas alle Cupläufe mitgemacht, aber die geplanten Marathonläufe von Berlin und Athen stoppen dieses Vorhaben.

Thomas war am Samstagabend bei stömenden Regen unterwegs. 10 KM mit ca. 245 Höhenmetern führten über schöne Pfade vorbei an der Burgengruppe Altdahn. Am Ende hatte er für diese Strecke 48:03 Min gebraucht. Damit konnte er einen guten 11. Rang in der M40 erzielen.

47. Intern. Holzlandlauf in Schopp am 19.8. 2018

Auf dem Waldrundlaufkurs von Schopp (mit einer kurzen Trailpassage) waren wir heuer  mit 5 AK des LC vertreten.

Gute  Ergebnisse erzielten dort:

Platz Name Zeit Klasse Rang
25 Ost Hartmut 00:45:44  m60 4
48 Peifer Michael 00:48:45  m50 14
68 Bannat Uwe 00:51:32  m60 6
98 Lutz Richard 00:56:45  m50 31
139 Bertleff-Lutz Doris 01:05:28 w50 12

 

Den härtesten Ritt über Stock und Stein hatte an diesem WE Wolfram Böcher vor sich.

Sein bisher längsten Traillauf 66km absolvierte er im Hunsrück! 
Weite nicht mehr so ganz grüne Wiesen, ein beachtliches Höhenprofil zwischen Flusstälern und Höhenzügen und prämierten Wanderwegen durch Wälder und Täler kann der  “
Hunsbuckel Trail – HuBuT –“ punkten. Ausgangspunkt der Veranstaltung war der Ort Laubach. Der kleine, beschauliche Ort mitten im Hunsrück war Start- und Zielpunkt von 3 Strecken.
Wolfram lief die Königsetappe – den LongTrail – in hervorragenden 8:15 h 
Neben den bereits erwähnten verwunschenen Singletrails und märchenhaften Wanderwegen konnte er das ganz besonderes Highlight genießen: Deutschlands schönste und höchste Hängeseilbrücke „Geierlay“ zwischen Mörsdorf und Sosberg. 360 m lang und 100 m hoch über dem Grund liesen ihn staunen.

Nachstehend sein persönlicher Erfahrungsbericht:

 33—66—99. Das sind nicht die Umfänge meiner Waden—Oberschenkel—Hüfte, sondern die Eckdaten für mich am Sonntag beim 2. HuBuT im Hunsrück.

Im Einzelnen:
33= Aufstehen um 3.33h und nach Laubach fahren. 66= 66km und 1340Hm in Angriff nehmen.
99= Unter die ersten 100 im Zieleinlauf kommen.


Das Wetter war perfekt (um 7.00 noch), ab 9.00h wurde es richtig warm und drückend. Der Hunsrück hat allerhand Bäume zu bieten, aber trotz Schatten war es eben ein Lauf im Hochsommer. Über 200 Teilnehmer hatten gemeldet, ca. 180 sind gestartet. Der Hunsrücker an sich und der Trailläufer im Besonderen ist eine gesellige Natur und so war die Stimmung am frühen Morgen familiär und herzlich.

Ein gut gefüllter HuBuT-Beutel mit allerhand nützlichen Dingen wie Gels, Buff und Flaschenöffner rundeten den guten Eindruck schon vor dem Start ab. Beim obligatorischen Briefing ließ der Veranstalter verlauten, dass sowohl im Frauen-, als auch im Männerbereich die 3 Erstplatzierten des Vorjahres heuer nicht am Start sind. Das ließ mich erstaunlich kalt, denn mit einer erwarteten Zeit um die 8h hätte ich mit dem Ausgang des Rennens wenig zu tun. Wie aber jetzt eine unbekannte Strecke angehen, die gleich mal einen Halbmarathon länger ist als alles bisher von mir Gelaufene???

Nun bin ich ja der ungekrönte König der Renneinteilung und entschied mich deshalb spontan dazu, ohne Kenntnis des Höhenprofils und ohne Uhr zu laufen. Es sollte ja möglichst entspannt bleiben. Und so trotteten wir los und siehe da- die ersten 10 km waren dazu angetan Bestzeit auf dieser Distanz zu laufen.

Zwar gab es Trailpfade und Waldwege, aber von Höhenmetern hatte der Veranstalter erst mal abgesehen. Kurz vor der 1. Verpflegungsstelle (im folgenden VP genannt) ging es mal kurz und heftig an Steigeisen und Drahtseilen felsenmäßig bergab, dann schlängelte sich die Strecke an malerischen Bachläufen entlang. Schließlich wird dem Lauf-und Wandertouristen optisch etwas geboten, denn man ist oft auf dem Saar-Hunsrück-Steig unterwegs. Gerade war ich froh mich einer 13-köpfigen Läufergruppe angeschlossen zu haben, als diese am 1.VP unterhalb einer mächtigen Burg aufgrund unterschiedlich langer Nahrungsaufnahme wieder gesprengt wurde.

Also alleine weiter was auch dazu führte, dass ich mein eigenes Tempo finden musste. Praktisch wie aus dem Nichts tauchte nach 20km das Highlight der Strecke majestätisch über mir auf: Die Geyerlay- Hängebrücke. Deutschlands schönste und höchste ihrer Art. Also hoch den Berg, denn mittlerweile hatten sich etliche Höhenmeter zum Lauf hinzu gesellt. Wie schon im Briefing angekündigt wies das zuständige Ordnungsamt beim Betreten der Brücke die Läufer zum Gehen an.

Ich kann sagen, auch zügiges Gehen bringt eine Hängebrücke ordentlich zum Schwanken. Bald folgte bei Km 30 die VP2. Erschreckenderweise war ich schon so kaputt, das ich zur Cola greifen musste. Am Rande meiner schon etwas getrübten Wahrnehmung bekam ich mit, dass ich ungefähr auf Platz 75 liege. Also war die 99 in Reichweite, vorausgesetzt ich erreiche das Ziel. Und überholt worden bin ich auch schon längere Zeit nicht mehr. Nun muss man leider festhalten, dass die weiteren 36 Km zwar landschaftlich ganz schön sind, aber wenn man unseren Donnersberg-Trail kennt und den Keufelskopf Trail als Inbegriff des Traillaufens, der HuBuT aber mit echten Trails sehr sparsam umgeht.

Viele Kilometer auf breiten Wald- Feld- und Wiesenwegen bei dieses hohen Temperaturen, riefen bei mir einen Bierdurst galaktischen Ausmaßes hervor. An VP 3 bei Km 48 stiegen einige junge Kerle aus, die sichtlich bedient waren.

Bis VP 4 bei Km 56 ging es kontinuierlich bergauf und oft war nur noch Wandern angesagt. Dann wieder Cola, Cola, Cola und so schaffte ich die letzten Km bis ins Ziel tatsächlich wieder laufend.

Ergebnis: Platz 54 in 8.13h.

Ich konnte stolz sein, setzte mir erneut die zu Beginn erwähnte Krone auf und ließ etliche alc-freie und -haltige Getränke in mich hineinlaufen.

Fazit: HuBuT- kann man mal machen- aber warum eigentlich, wenn der Donnersberg vor der Haustür liegt?


Wir sehen uns am 1. September beim Rokland-Trail. 

https://www.rokland-runners.de/rokland-trail/

 

 

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