Alljährlich ruft es die Pfälzer Berglaufgemeinde nach Maikammer, um den höchsten Berg der Vorderpfalz zu bezwingen. Als letzter Lauf zum Berglaufpokal mit anschließender Siegerehrung lockte die Kalmit dieses Jahr 580 Läufer. Diese hohe Teilnehmerzahl ist sicherlich auch dem grandiosen Wetter an diesem Tag geschuldet.
So machten sich auch 12 Läufer und Läuferinnen vom höchsten Berg der Pfalz auf, den zweit Höchsten zu erlaufen.
Bei seinem Laufcomback zeigte Thorsten Nunheim eindrucksvoll, was in seinen Radfahrer-Waden steckt. Als schnellster LC’ler stürmte er die 8,1km lange Strecke mit ihren 505hm in  39:52min hinauf und belegte damit den 4. Rang in der starken M45.

In taktischen Spielchen und Feindbeobachtung hat Thomas Andreas an diesem Samstag eine Lehrstunde von seinem direkten Altersklassenkonkurrent Martin Groch erhalten. Dieser hatte nämlich Tom das ganze Rennen lang beobachtet um ihn dann auf der Zielgeraden zu schlagen. Nichtsdestotrotz hat Thomas Andreas wieder ein tolles Rennen in 41:33 abgeliefert und sich verdient den 3. Platz im Berglaufpokal gesichert.

Dicht gefolgt ist ihm Sascha Christmann in 42:50min. Auch er hat es geschafft an allen 7 Läufen zum Pfälzer Berglaufpokal teilzunehmen, der Lohn ein 4. Platz in der M35 und ein toller 32. Gesamtrang in der Cupwertung.


Als frischgebackener Pfalzberglaufmeister in der M65 trat natürlich auch Hartmut Ost an und untermauerte ein weiteres Mal seine überragende Form und zeigte damit, dass es keine Diskussion gibt wer der Berglaufgott in der M65 ist. Denn wer mit über 45s  in 43:35 min seine Altersklasse gewinnt hat diesen Titel mehr als verdient. Im Berglaufpokal verwies ihn jedoch Karl-Heinz Klos unser LC Trail- und Berglaufurgestein auf den 2. Platz. Dieser lief 45:15 auf den dritten Platz der M65 und sicherte sich damit wie bereits erwähnt den Siegertitel des Berglaufpokals 2018.

Ja es geht noch weiter hoch Karl-Heinz


Heiß her ging es in der wie bereits erwähnt starken M45, Martin Roland lief hier in 44:42 auf Rang 24 ein, während nur 4 Sekunden später Stefan Scopa in 44:46 einlief und Rang 26 belegte. Nur 10 Sekunden später erreichte Werner Hollstein, der sich durch die Athen Marathon-Vorbereitung in exzellenter Form befindet, den Gipfel mit einer Zeit von 44:56 und belegte Rang 8 in der M60.
Auch Stefan Bartenbach ist nach überwundenen Wadenproblemen in Maikammer an den Start gegangen und lief in 46:18min auf Platz 17 der M55.
Uwe Bannart startete ebenfalls bei diesem herrlichen Laufwetter und erreichte den Gipfel nach 49:56min.

Ja Berglauf macht Spaß, fragt Stefan


Von den Strapazen des Athen Marathons hat sich nicht nur Werner Hollstein erholt sondern auch seine Gattin Sylvia Schöneberger und Richard Lutz. Sylvia lief als 9. mit 56:35 noch in die Top Ten   der W55. Richard konnte den Tee am Gipfel nach 52:45min geniessen.


Schnellste Frau des LC’s war Alexandra Lang in 55:36, was einen tollen 12 Platz in der W45 bedeutet.

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