von Karl-Heinz Klos

Was ging vor 30 Jahren beim LC so ab!

Nach der ersten internen Vereinspublikation des LCs: „ Der Laufschuh“ durfte der Verein in dieser Zeit 18 eingetragene Mitglieder zählen. Im Zeitalter ohne Internet, wurde damit rund um den Laufsport i.d.R. quartalsmässig die LC-Mitglieder informiert.

Trimm-Trab-Aktion.

Im April 1988 gab es in Imsbach (Langental) ein Trimm-Trab ins Grüne“. Günter Zahn hatte den olympischen Silbermedaillengewinner im Box-Mittelgewicht Emil Schulz eingeladen.

Die Geburtsstunde des LC-Lauftreff wurde damals gegründet. Es sollte künftig Samstags ab 17 Uhr dort ein Lauftreff stattfinden. Wobei in der Sommersaison Dienstag und Donnerstag Bahntraining im Schulstadion zu Winnweiler angesagt war.

Bei unseren Lauffreunden in 4 Vents.

Nicht der heute bekannte 18km bzw. 10km- Trail war angesagt, sondern ein erster 6h Stunden-Staffellauf.

Vor 30 Jahren erreichte LC dort den 4.Platz mit der Besetzung: Hartmut Ost, Roland und Manfred Schreiber, Günter Zahn, Tim Kelly (er lebt in den USA und feierte gerade seinen 90. Geburtstag) sowie Norman Windham. Sie liefen rund 93km auf einer 1150m langen Runde.

Im Juni 88 erzielte Roland Schreiber in der männlichen Jugend im 800m-Lauf bei den Landesmeisterschaften in Trier als Vierter eine Zeit von 2:01,61 Min.

Fast der gesamte Verein war im gleichen Monat beim 2. Volkslauf in Hermersberg (594 Teilnehmer) am Start. Auf dem sehr anspruchsvollen 10km Straßenrundlaufkurs und bei starkem Gegenwind waren Karl-Heinz Klos 35:15 Min, Hartmut Ost 38:31 Min und Werner Hollstein 39:04 Min die schnellsten LC’er.

Mit „Laufen und Schießen“ veranstalteten der LC mit dem Schützenverein Winnweiler den ersten Sommerbiathlon im Juli 1988.

Bei verregneten Wetter gingen 22 Unverdrossene an den Start. 550m bzw. 2000m Laufstrecken und der Schießstand verlangten einiges ab. Michael Ritzmann – ohne Fehlschuss- setzte sich seinerseits vor Alexander Zahn bei der männlichen Jugend ab.

Die Männerlangstrecke beherrschte ein alter Bekannter, welcher heute noch läuferisch unterwegs ist: Dieter Kriegshäuser aus Heltersberg lief die 8.000m und schoss dabei noch überragend. Seine Gesamtzeit: 27 Min. Zweiter wurde damals der noch junge Roland Schreiber—jedoch mit 7 Fehlschüssen- in 30:01 Min. Man muss wissen, Dieter Kriegshäuser war als Polizist und Personenschützer speziell für das Schießen ausgebildet, da hatten wir als reine Läufer keinerlei Chancen.

Mit zwei Mannschaften wurde in Ingelheim an der 4x10km Langstreckenstaffel teilgenommen. Roland Schreiber, Karl-Heinz Klos, Hartmut Ost und Horst Nicklaus donnerten auf der flachen aber mit vielen Kurven bestückte Strecke eine 2:25 h raus. Die 2. Mannschaft mit Günter Zahn , Tim Kelly, Gerhardt Jendryschik und nochmals Roland schafften dies in 2:46 h.

 

Am König des Westrich= Der Potzberglauf, lief der damals 36 jährige Karl-Heinz Klos in 33:36 Min. den Potzberg hoch (2017 bei seiner 24. Teilnahme waren es halt nur noch 42:46 Min.); der junge Roland Schreiber in 37:03 Min und Horst Nicklaus 37:39 Min.

Kurz zuvor lief am 30. Okt. 1988 Karl-Heinz Klos beim Frankfurt-Marathon seine persönliche Bestzeit in 2:47 h.

 

Last but not least, der 10km-Silvesterlauf von Kottweiler-Schwanden.

Seinerseits wurde zum Schluss des Rennens noch sehr steil zum alten Sportplatz hoch gelaufen. Der Sieger Jürgen Fischer in der Klasse L2 (das waren die Jahrgänge 1958 bis 1949) benötigte 32:02 Min. bei 133 Teilnehmer in dieser Altersklasse. Der LC war darin ebenfalls vertreten: Karl-Heinz 36:08 min ( 3Sek vor Dieter Kriegshäuser). Jürgen Schwarzenau 37:57 und Werner Hollstein 38:29. Von den v.g. 133 Läufer der Klasse L2 laufen heute gerade noch 8 Läufer. Was für ein Rückgang!

Dafür starteten im letzten Jahr 857 TN, wobei lediglich 3 Läufer unter 33 Min. blieben, gerade einmal 50 TN blieben unter 40 Min. So ändern sich die Wettkampfzeiten. Aber wenn man ehrlich sein will: Viele wollen und können ihre eigene Leistungsgrenzen zum Jahresabschluss nicht mehr überwinden.

Wichtig wird immer mehr: Freude und Genugtuung beim Silvesterlauf zu haben und den einen oder anderen Läufer am Ende des Jahres noch einmal zu sehen.

 

 

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