Felix Rahm Gesamtsechster an der Kalmit, Hartmut Ost wurde „Pfälzischer Berglaufkönig 2017“ in der AK65

 

Genau 566 LäuferInnen waren am Samstagnachmittag in Maikammer am Start, um die Kalmit zu stürmen. Damit war dies das schlechteste Teilnahmeergebnis seit 2000.

Mit 673 m ist der Kalmit der zweithöchste pfälzische Berg nach dem Donnersberg.

Vom Maikammer aus sind auf einer Länge von ca. 8,1 km rund 505 Hh überwiegend auf Asphalt zu überwinden.

Nur die letzten 400m Meter verlaufen dann nur noch leicht ansteigend und teilweise mit Bodenwurzeln versehend zum Kalmitgipfel.

Zum siebten Mal siegte der diesjährige Gesamtsieger im Pfälzer Berglaufpokal: Jonas Lehman beim Kalmitlauf. Nach dem Melanie Noll nicht mehr antrat und sich offenbar vom Berglauf-Leistungssport zurückzog, siegte verdient und soverän die diesjährige Donnersberglaufsiegern: Simone Raatz. Den Gesamtrang zwei in der Berglaufwertung holte sich überraschend LC-Mitglied Tom Heuer ebenfalls für den TUS Heltersberg.

In diesem Jahr waren es 7 LäuferInnen des LC Donnersberg, welche sich am Samstagnachmittag auf den Weg zur Haardt machten.

Mit dabei die beiden LC-Shootingstars Felix Rahm (MHK), hier kurz vor dem Ziel und Hartmut Ost (AK 65).

 

Was er wohl gerade denkt? Heute leider nur Rang 4!

Fast 3 Minuten schneller als im Vorjahr war Roland Schreiber. Auch er gab zum Schluss nochmal alles und kann mit der Saison zufrieden sein.

Hartmut Ost hoch konzentriert. Nachdem offenbar aus Verletzungsgründen Gerhard Baus nicht am Start war, stand im voraus schon fest, dass Hartmut den Gesamtersten der AK 65 im Berglaufpokal holen wird.

Gesamtzweiter am Kalmitlauf und in der Berglaufpokalwertung wurde Karl-Heinz Klos . Er lief nach dem Bad Dürkheimer Berglauf sein bestes Berglaufstraßenrennen in dieser Saison nachdem er in diesem Jahr 7 Monate pausieren musste. Hier im Bild mit Peter Beil (links), welcher in der Vergangenheit ebenfalls schon mehrmals auf dem AK-Siegertreppchen stand.

Ein Dritter Podiumsplatz erreichte überaschend Sascha Christmann bei der Berglaufwertung in der AK35.

Eine Stunde zuvor,kämpfte er sich zum Ziel. Er weiß es: Hier muss für die Saison 2018 dringend an einem besseren Laufstil gefeilt werden.

Als einzige LC-Dame war Doris Bertleff-Lutz an der Kalmit am Start. Auch sie weiß es: Hier gibt es in der W55 für sie nichts zu gewinnen. Die schnellsten drei W55er laufen hier eine Zeit unter 48 Min.

Ehemann Richard Lutz war offenbar sehr zufrieden; erreichte er doch nahezu gleiche Zeit wie im Vorjahr. Das „Kalmitbrot“ hat er sich in jedenfall verdient.

In diesem Jahr mit dabei waren die Ehefrauen von Hartmut und Gerhard.

Uwe Meyer war mit seinem „Jacko“ ebenfalls an der Kalmit unterwegs und feuerte kräftig an.

Unser LC-Sportfotograf Gerhard Jendryschik schoß die wunderbaren Bilder.

Er hat – wie wir meinen- oft den richtigen Blick für besondere Aufnahmen.

Bei der Mannschaftswertung konnte der LC leider nur den 9. Platz erreichen. Da wäre in der Berglaufsaison 2017 wesentlich mehr drin gewesen; wenn Max Rahm und unsere jüngeren Rennradfahrer mal wieder am Start eines Berglaufes gewesen wären.

Alle Einzelergebnisse wie folgt:

Platz Name Zeit Klasse Rang
6 Rahm Felix 00:35:21  mhk 4
57 Schreiber Roland 00:40:45  m45 6
96 Ost Hartmut 00:43:16  m65 1
128 Christmann Sascha 00:44:37  m35 15
137 Klos Karl-Heinz 00:44:53  m65 2
421 Lutz Richard 00:54:40  m55 44
526 Bertleff-Lutz Doris 01:02:55 w55 16

 

34. Potzberglauf 2017: Hartmut und Annika auf dem Siegerpodest

 

Beim diesjährigen Potzberglauf wurde bei den Männern eine Wachablösung eingeleitet. Was Insider schon längere Zeit vermuteten, wurde nun am Potzberg Wirklichkeit. Tim Könnel schlug zum ersten mal bei einem pfälzischen Berglauf seinen Vereinskameraden und bisherigen Seriensieger Jonas Lehmann um 36 Sek. Tim erreichte eine Zeit von 29:12 Min. Man sah im bereits in der Aufwärmphase an, dass er heute etwas Großes vor hatte. Falls er am Kalmit ebenfalls an den Start geht, könnte es aber auch eine Revanche durch Jonas geben.

 

Die schnellste Frau des Tages kam ebenfalls vom TUS Heltersberg: Natascha Hartl siegte in guten 38:33 Min.

 

Annika Lutz gewann klar in der WJUG U20 mit fast 20 Min Vorsprung vor der  einzigen AK-Konkurrentin.

Schnellster LC’er und überragender Sieger der AK 65 wurde Hartmut Ost. Er distanzierte den bisherigen AK-Berglaufspezialisten Karl-Heinz Klos klar mit einem Vorsprung von 2:20 Min. Auch der leicht am Knie verletzte LC’er Sascha Christmann konnte an diesem verregneten Berglauftag Hartmut nicht mehr folgen. Last but not least, lies er auch noch den M 60 Star: Alois Berg hinter sich. Falls Gerhard Baus nicht an der Kalmit antritt, wird Hartmut zum ersten mal in seiner Laufkarriere einen Altersklassensieg bei der Pfälzer Berglaufpokalwertung gewinnen.

 

224 Teilnehmer waren am Potzberg. Diese geringe Anzahl von LäuferInnen ist eigentlich ein Schock.

Für den TUS Glanmünchweiler war dies, seit Beginn der Aufschreibungen zur pfälzischen Berglaufserie (1998), das bisher schlechteste Teilnehmerergebnis.

Alles bestens organisiert und dann diese geringe Teilnahme. Da können einem die Macher um Dieter Kratsch und Rainer Lang einwenig leid tun. Hinzu kam noch, dass es viele kostenlose Voranmeldungen gab, sie die Arbeit mit den Startnummern und Chips hatten und dann kamen die LäuferInnen nicht zum Start.

Die vielen leeren Plätze beim AfterRun in der Querhalle der Schule und damit der geringe Verkauf an Speisen und Getränken machten sicherlich auch einen großen Verlust ggü den Vorjahren aus.

 

 

An der Teilnahme des LC lag es sicherlich nicht. 9 wollten auch 2017 am Potzberg dabei sein. Die Laufergebnisse wie folgt:

 

Ost, Hartmut
1. M65 40:26,0
Christmann, Sascha 3. M35 40:51,7
Böcher, Wolfram 5. M50 41:09,3
Klos, Karl-Heinz 2. M65 42:46,3
Scopa, Stefan 13. M45 43:18,7
Lutz, Annika 1. wJgd U20 47:56,4
Bartenbach, Stephan 20. M55 48:31,4
Lutz, Richard 22. M55 50:51,1
Bertleff-Lutz, Doris 8. W55 58:46,5

Teilnehmerrekord und neue Bestzeit in Rodenbach

 

Nach dem bereits im Vorfeld über 300 Voranmeldungen beim diesjährigen Fackellauf beim TV Rodenbach eingegangen waren, rechneten die Organisatoren vor dem Start mit einem neuen Teilnehmerrekord.

Wer dort war, erlebte ein Wahnsinn bei der Anmeldung. Dichtes Gedränge in der Halle, fast kein Durchkommen. Eine Grenzsituation bei solchen Teilnehmerzahlen wurde 2017 erstmals erreicht.

Aber, die 4-5 Damen an der Anmeldung zeigten keinerlei Stress und stemmten die Angelegenheit, obwohl zwischenzeitlich die Startnummern ausgingen. Dank br-timung konnten alle 503 TN im Hauptlauf noch rechtzeitig am Start neben der Halle sein.

Die Favoriten des Feldes waren schnell ausgemacht: Josefa Matheis und Tim Könnel, wurden von den Insidern genannt –  und sie sollten Recht behalten.

Pünktlich um 18 Uhr fiel bei herrlichem Laufwetter der Startschuss. Die Strecke führte wie bei den vergangenen 37. Jahren die LäuferInnen zunächst einen Kilometer durch Rodenbach, bevor es auf einem mit Fackeln beleuchteten Wirtschaftsweg zwei Kilometer lang leicht bergauf ging. Bei Kilometer drei war der Aufstieg beendet und die Strecke führte gute vier Kilometer leicht bergab zurück zum Start- und Zielbereich an der Feuerwehr in Rodenbach.

Josefa Matheis siegte in 28:02 Min. Aber der Tim Könnel! Der haute an diesen schönen Laufabend einen neuen Streckenrekord raus. Sage und schreibe 21:57 Min benötige er für die 7km-Strecke. Mit einen km-Schnitt von knapp über 3 Min fegte über den Asphalt rund um Rodenbach.

Unsere besten LC’er Felix und Max Rahm wussten um in die Stärke ihres Trainingskollegen Tim, welcher ebenfalls ab und zu mit ihnen bei der Laufgruppe um Hans-Peter Thiedje in Mainz trainieren.

Mit einer großartigen Zeit von 23:56 Min für Felix (Gesamtrang 4) und 24:39 Min für Max (Gesamtrang 6). feierten die Gebrüder ihren Erfolg an diesem Abend. Sehr stolz auf diese Leistung waren auch die 15 LC’er, welche ebenfalls in Rodenbach am Start waren.

Bei den Altersklassen konnten folgende LC’er einen Podiumsplatz erreichen: Annika Lutz Rang 2, Simone Franzreb/Doris Bertleff-Lutz und Wolfram Böcher Rang 3, Karl-Heinz Klos Rang 1

Beim Afterrunning war in der Halle das gleiche Bild wieder anzutreffen. Gedränge um Gedränge. Um die stehenden LC’er war ein „Sporttaschenturm“ zu bewundern. Sitzeplätze waren an diesem Laufabend rar.

Vor der Siegerehrung wurde  mit einer Deckenlichtershow und einer beeindruckenden Musikkomposition der läuferische Nachwuchs des TV Rodenbachs zelebriert. Die stolzen Kids liefen wie die Gladiatoren mit beleuchteten Ringen und Stäben in die übervolle Halle ein. Sicherlich für sie ein wunderbares Erlebnis und gleichzeitig eine gute Zielgruppenansprache für den Veranstalter.

Die Laufergebnisse können eingesehen werden unter:

http://www.tv-rodenbach-laufen.de/#

2. Saarschleifentrail

Der Sturm am Veranstaltungstag der das Orga Team noch in der Nacht zu Streckenänderungen zwang, die kurzfristige Absage von 10 Helfern und das Entfernen vieler Flatterbänder durch fremde Personen oder den Sturm, haben diesen 2. Saarschleifentrail in Orscholzes nicht leicht gemacht.

Trotzdem waren es knapp 1000 Anmeldungen und schlussendlichein großer Erfolg für das Orga-Team.

Nachstehend ein Erlebnisbericht von Wolfram Böcher:

Mitfahrerparkplatz Winnweiler – 6 Uhr-Nieselregen und Wind — Die Frisur sitzt.
Orscholz (Saarland) – 7.25 Uhr – trocken und 25 C° (im Auto) — Die Frisur sitzt.
Atrium Cloef (Start) – 8.40 Uhr – bedeckt – 12 C° — Die Frisur sitzt.

Mit Laufkollege Josef von der LLG Wonnegau bin ich in seinem alten Skoda mit 380.000 km auf dem Tacho in Richtung Saarschleife unterwegs. Um 7.30h schicken wir die Longtrailer auf die um 5km auf 55km gekürzte Strecke. (Sturmschäden).

Unser Start verschiebt sich wegen der langen Schlange an der Anmeldung (nur 2 hilfreiche Damen für über 800 LäuferInnen) um 10 Minuten.
Und endlich gehen etwa 250 Beinpaare auf die 31 km Strecke.

Diese ist im Vergleich zum Vorjahr fast komplett neugestaltet.

Wo es mal runterging, geht’s jetzt hoch und umgekehrt. Insgesamt muss man 4 mal zur Saar runter und — logisch– auch 4 mal wieder hoch.

Nach einer glitschigen Einführungsrunde auf dem Plateau rund um den Baumwipfelpfad schlingen wir uns auf den ersten Trails runter an die Saar.

Es gibt erste Stürze und sauglatte Holztreppen und -brücken. Kaum unten angekommen kraxeln wir auch schon eine schmale Steinrinne wieder nach oben, um kurze Zeit später einen schnellen Blick vom Aussichtspunkt auf die Saarschleife zu erhaschen.

Schon geht es auf mit Geröllfeldern gespickten Serpentinen wieder ins Tal. Meine Oberschenkel fühlen sich schon jetzt Scheisse an.

Ich muss an Patrick Lange denken, der trotz schlechter Beine beim Radfahren noch auf Hawaii gewonnen hat.

So mach ich es auch – denke ich mir. Gerade spuckt uns der Singletrail am Saarufer aus, als ein heftiger Schauer niedergeht. Alle nesteln an Jacken und Kapuzen. Nur ich nicht, denn –- Die Frisur sitzt.

Nach wenigen 100m geht es auf einem steilen Trampelpfad wieder bergan. Und siehe da- die Beine sind gut. Ich überhole gehend einige Läufer vor mir. Was soll ich sagen? Oben angekommen, kurzes Stück leicht bergan, dann wieder trailmäßig ins Tal.

Es folgten eine Saarüberquerung und ausnahmsweise mal 2 flache Kilometer.

Ich holte den Ultraläufer Rene Spintler ein, der in der Einführungsrunde bereits schwer gestürzt war und sich an Ellenbogen und Steissbein verletzt hatte. Ein kurzer Plausch, gegenseitige Aufmunterung, so wie es unter Trailläufern üblich ist. Rene ist ein harter Hund und finishte den LongTrail in knapp 9 Stunden.

Doch zurück zu meinen Beinen. Die versahen mittlerweile ihren Dienst erstaunlich gut. An zuviel Training kann es nicht gelegen haben. Eher an den PowerBars (Dank an Alexandra Lang, die mir noch schnell welche besorgt hatte). So konnte ich noch etliche Plätze gutmachen.

Nachdem wir ein weiteres mal einen Anstieg zu bewältigen hatten, folgte der letzte Downhill ins Tal nach Mettlach. Okay, dachte ich. Eben war ein 25km Streckenschild vorbei gesaust, da es ist nicht mehr weit und es geht nur noch 1mal hoch. Denkste.

Das Schild war für die 60km Strecke wie sich später herausstellte. Und die PowerBars waren alle. Die Frisur—keine Ahnung. Hätte ich Haare gehabt, wären sie mir zu Berge gestanden angesichts dessen was noch folgen sollte.

Es nahm irgendwie kein Ende. Ständiges auf und ab. Und damit meine ich richtiges Auf und ähnliches ab. Ich wollte nicht mehr Laufen. Die Anstiege waren so steil, dass ich überlegte, ob es nicht rückwärts einfacher wäre. Zum Glück gab es keine Positionskämpfe. Ich war allein und hatte so den Kopf frei, um den Körper noch ins Ziel zu bringen.

Das tat ich dann auch nach knapp 3,5 Stunden (5. Rang der M 50). Endlich saß auch die Frisur wieder. Ich war glücklich und erschöpft und frage mich schon heute, warum ich mich im nächsten Jahr mit Freude wieder dort anmelden werde.

Josef finishte gut gelaunt und frisch aussehend auch noch deutlich unter 4 Stunden.

Otto läuft Marathon in 3:35 h, Sabine und Elke begeistert von dem Frankfurter Publikum

 

Während Arne Gabius als derzeit bester deutscher Marathonläufer in Frankfurt das 3. Mal  unter 2:10 h  blieb, waren neben Otto Enkler auch Elke Hoffmann und Sabine Rahm für den LC am Start.

 

Alle Marathonis hatten an diesem Tag – trotz des Regens und der heftigen Windböen im Vorfeld des Rennes, schlussendlich doch sehr gute Wetterbedingungen vorgefunden; für die meisten LäuferInnen lief es zu diesem Zeitpunkt alles nach Plan.


Auch für Otto Enkler, welcher vom LC bisher die meisten Marathons in der Mainmetropole gelaufen ist, war in dieser entscheidenen Rennphase bei km 30 ganz locker. Er lief im Umfeld des dt. M80 Meisters Klemens Wittig (3:39 h) und zog dann sehr kontinuierlich an. Oben im Bild lief er wieder sehr zufrieden in die „Gud Stubb“ der Frankfurter-Festhalle ein.

Sabine Rahm kannte ja bereits die schnelle Franrfurter Strecke aus dem Jahr 2014, wo sie in Beleitung von Ehemann Uwe eine 4:11 h lief. Heuer wollte sie nach Berlin nochmals mit Elke Hoffmann lauf. Am Ende war sie dann doch ca 20 Min.(Zeit: 4:17 h) vor Elke im Ziel.

Elke kämpfte ungemein und war schlussendlich froh ebenfalls in die alte Frankfurter Festhalle einzulaufen. Ihre Zeit: 4:37 h.

Einladung Jahresabschluss 2017

Liebe Lauffreunde,

hiermit laden wir Euch recht herzlich zu unserer Jahresabschluss-Feier 2017 ein. Wir feiern in diesem Jahr wieder beim JFC in Gonbach.

Die Feier findet statt am Sonntag, 26.11.2017. Wir starten um 15.00 Uhr mit einer Kaffeetafel. Anschließend findet die Ehrung der Trainingsbeteiligung und die Wahl „Sportler|in des Jahres“ statt. Gegen 18.00 Uhr wollen wir gemeinsam essen.

Damit wir planen können, ist eine Anmeldung zur Abschlussfeier erforderlich. Bitte gebt mir bis zum 20.11.2017 bescheid.

Am besten per Email an: info@lc-donnersberg.de

Weiterhin bitte ich um Mitteilung, wenn ein vegetarisches Essen gewünscht wird.

Wir freuen uns auf Euch!

Bad Dürkheimer Berglauf 2017 mit LC-Rekordteilnahme

 

Auch beim 21. Bad Dürkheimer Berglauf hatte der Veranstalter erneut sonniges und warmes Oktoberwetter beim lieben Herrgott reserviert.

Jonas Lehmann vom TuS Heltersberg  wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann zum 6. Mal. Mit 33:41 Min. lief der 28-Jährige als klarer Sieger am Bismarckturm ins Ziel.

Bei den Frauen siegte Anja Schröder  aus Wachenheim in 46:12 Min.

Mit zur größten Teilnehmergruppe gehörte erstmals der LC Donnersberg. Die 14 „GelbBlauen“ LC‘er konnte man im Startbereich nicht übersehen. Mit dabei waren auch Sabine, Uwe,Doris, Roland,Ulli und Richard, welche mit weiteren LC‘er erst vor kurzem den Berliner bzw. vor einer Woche den Lübecker Marathon/Halbmarathon liefen.

Für den Einen oder Anderen war dieser anspruchsvolle Berglauf mit 501 Hm und 8,7km sicherlich eine große Umstellung und sehr anstrengend.

Schnellster LC’er war Felix Rahm in 43:44 Min. Felix war in der Vergangenheit in Bad Dürkheim schon wesentlich schneller unterwegs. Aber in den letzten 3 Wochen machte ihm eine Rippenverletzung Probleme. Da er in Bad Dürkheim durch Umknicken auch nicht verschont wurde, war seine diesjährige Leistung angemessen.

Für alle dort startenden LäuferInnnen gilt die Tatsache, dass auf den verschiedenen Streckenabschnitten eine hohe Aufmerksamkeit und Koordinationsfähigkeit zu beachten gilt. Ähnlich wie beim anspruchsvollen Trailrunning.

Auch heuer waren wieder mehrere BergläuferInnen von Stürzen betroffen. Nicht am Berg, sondern in den Downhillpassagen. Auch Sabine Rahm kam mit lädiertem Knie ins Ziel.

Zweitschnellster LC’er und das 8 Tage nach dem Lübecker-Marathon, wurde der LC-Vorstandvorsitzende Roland Schreiber.

Nach langer Abstinenz nahmen Vera Rixecker (3. W 60) und Hartmut Ost (2. M 65) wieder einmal mit Erfolg am Berglauf teil. Bester M65-Läufer war überraschend Karl-Heinz Klos (mehr davon später).

 

Die einzelnen Laufergebnisse und Platzierungen waren wie folgt:

 

Name Zeit Klas. Rang
Rahm Felix 0:43:44 MHK 6
Schreiber Roland 0:47:47 M45 12
Christmann Sascha 0:48:11 M35 6
Klos Karl-Heinz 0:48:40 M65 1
Ost Hartmut 0:48:53 M65 2
Böcher Wolfram 0:49:18 M50 13
Schreiber Manfred 0:53:51 M45 19
Hoffmann Ulli 0:54:21 M45 20
Rahm Uwe 0:57:45 M50 28
Rahm Sabine 1:00:50 W50 13
Lutz Richard 1:02:41 M55 26
Bertleff-Lutz Doris 1:09:14 W55 11
Rixecker Vera 1:13:02 W60 3
Hoffmann Elke 1:15:33 W45 10

 

 

Ergänzende Anmerkungen zum erneuten Duell zwischen Hartmut und Karl-Heinz:

Einen erneuten und sehr interessanten Wettkampf lieferten sich an diesem Tag einmal mehr die „alten LC-Haudegen“ Hartmut Ost und Karl-Heinz Klos. Man muss wissen, dass beide schon seit 1974 (Burglauf in Obermoschel)- erst für den TV Winnweiler und seit 1987 für den LC Donnersberg – auf sehr hohem Altersklassenniveau wettkampfmässig bei Volks- und Bergläufen unterwegs sind. D.h. seit 43 Jahren laufen die beiden schon mit- und manchmal gegeneinander.

 

Die Ausgangslage für beide in  Bad Dürkheim:

Hartmut ist in diesem Jahr verletzungsfrei und läuferisch total auf der Höhe (AK-Siege in Glanmünchweiler, Kibo, Kaiserslautern, Rietberglauf) und mutiert immer mehr zu einem Berglaufspezialisten in der AK 65.

Karl-Heinz, der LC-AK-Läufer mit den meisten Berglaufteilnahmen war seit Ende 2015 wegen diversen orthp. Problemen zu mehrmonatigen Laufpausen verdonnert, Trainingsaufnahme anfangs März 2017 (ab April bereits wieder AK-Siege in Rodenbach, Dannes et 4 Vents, Reichweiler und Frankenstein), erneute Laufpause Juli – bis Ende September

 

Das Berglaufrennen mit ungewöhnlichem Ausgang:

Hartmut (hier Nähe Sektstand) lief hoch konzentriert daran vorbei. Vorher passierte er KH bereits bei km 0,7.

Für KH stellte dies kein Problem dar. Denn nach 3 monatiger Laufpause und erst 8 leichte TE seit 1. Okt., hieß es für ihn in dieser frühen Rennphase: Den Ball flach halten, nicht nachsetzen und einfach nur am Ziel vernünftig ankommen.

Nach km 2 -zu Beginn des downhill-Singletrailabschnittes – war Hartmut schon weit enteilt. In der nun folgenden und schnell zu laufenden Streckenphase, heißt es für alle Teilnehmer: Aufpassen, aufpassen, nicht umknicken oder sogar zu stürzen.

Bei km 5 überschlug sich z.B. ein Teilnehmer neben KH. Er fädelte an einer Wurzel ein. Nach kurzer Rücksprache, ging es gemeinsam weiter.

Am sehr steilen Schlussanstieg (ca 800m vor dem Geiersbrunnen) sah KH ca 100m vor ihm ein gelbes LC-Trikot. Aha, dachte er: Da läuft Roland. Lübeck lässt grüßen!

Aber nein, es war Hartmut.

Da KH in Bad Dürkheim jeden Quadratmeter der Strecke kennt (18. Teilnahme, Bestzeit 41:27 mit 47 Jahren)  und genau wusste, dass es nach der Stufenpassage am Geiersbrunnen noch ca 300m zum Ziel sind, überlegte er im Gehschritt: Geht da noch etwas? Nachdem sich Hartmut 2xmal umschaute, startete KH den finalen Angriff.

Hier läuft er die letzten 40 Meter. Das Bild nahm Lauffreund H-W Freiberger von der LLG Wonnegau auf.

Alles weitere läuft  wie bei jedem Laufwettkampf ab:  Wenn man von der eigenen AK-Konkurrenz direkt ca 100m vor dem Ziel überraschend passiert wird, geht i.d. R die Motivation des bis dahin Führenden in den Keller. So ging es Hartmut an diesem Tage.

Im Ziel bestätigte er KH, dass er heute gewinnen wollte. Aber so ist es halt in unserem Laufwettkampfsport meinte er stilvoll.

KH war mit AK-Sieg doch sehr überrascht.

In der Nachanalyse stellte er fest, dass er exakt die gleiche Zeit wie 2015 lief.

Beim Runterlaufen nach Bad Dürkheim sinnerte er:

Die notgedrungene Laufpause war doch irgendwie gut.

Oder lag es u.a. daran, dass Hartmut- trotz der guten Form- nicht die größere Streckenkenntnis hatte?

Oder vielleicht auch, dass er nochmals auf den AK-Siegerschuh (nur 250gr schwer) aus dem Jahre  2012 zurückgriff? Als alter Lauffuchs weiß er natürlich, dass ein 110gr schwererer Wettkampfschuh am Ende doch ein paar Sekunden am Berg ausmachen. Denn zum Schluss trennten gerade einmal 13 Sek die beiden.

Trotz Taktik und Ausgang des Rennens gilt für beide:

Superstimmung in Bad Dürkheim, Wiedersehen mit vielen gleichsinnten AK-Berglaufsportlern, erstklassige Veranstalteratmosphäre, traumhafte Berglaufstrecke, einmalige Ziellocation direkt am Bismarkturm, das lockere Auslaufen über den Downhill-Trail mit Boxenstop am berühmten „Sektstand“ und zum Abschluss noch einen der „letzten „Neuen Weine“ in der Halle genießen.

Was will man als (Berg-) Laufsportler noch mehr erwarten an einem solchen sonnigen Oktobertag?

Jubiläumsparty in Lübeck

„Wir reden hier erst von einem Sturm, wenn die Schafe auf dem Deich keine Locken mehr haben!“

Die Marathonreise 2017 führte den LC Donnersberg diesmal in den Norden Deutschlands nach Lübeck. Die Vorzeichen waren allerdings schlecht. Der Sturm Xavier erschwerte die Anreise der Teilnehmer. Die geplante Anfahrt mit der Bahn musste storniert bzw. verschoben werden. Zudem lies der Dauerregen und der Wind  am Samstag das Schlimmste befürchten. Doch es kam anders: Am Sonntag präsentierte sich die Stadt bei Kaiserwetter von Ihrer schönsten Seite und den Läufern boten sich nahezu ideale Bedingungen.

Um 10 Uhr wurden die Marathonläufer Richtung Ostsee geschickt. Ulli, Stefan und Roland liefen bis Kilometer 26 zusammen, dann musste Stefan abreisen lassen.

Roland und Ulli liefen gemeinsam bis zum Herren-Tunnel. Dann konnte sich Roland leicht absetzen und kam nach 3:26 h ins Ziel.

Roland kurz vor dem Ziel in der Altstadt.

Ulli erreichte nach 3:26,53 h in neuer Bestzeit das Ziel am Rathaus. Stefan Scopa verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 3:34,59 h. In der M45 belegten die drei LC´ler die Plätze 6,7 und 10.

Einen Klassensieg über 10 km gab es für Annika Lutz in 49:33 Min. in der WJ U20. Udo und Ina Laux beendeten den 10km Lauf in 1:05 h.

Den Halbmarathon bestritten Werner Hollstein in 1:37h, Richard Lutz in 2:00h. Schnellste LC-Dame war Silke Borst in 2:02h vor Doris Bertleff-Lutz die nach 2:08h ins Ziel kam.

Sylvia Schöneberger schaffte die Wendepunktstrecke in 2:13 h.

Am Adend wurde dann in der wunderschönen Altstadt gefeiert.

Otto Enkler läuft in Östringen den HM in 1:45 h

 

Der kleine Ort in der Nähe von Heidelberg war für Otto Enkler schon des öfteren da Ziel. Die Veranstalter bieten dort für Jedermann etwas. Lediglich Marathon- und Ultralauf bieten sie nicht an. Heuer waren die Strecken vom Dauerregen über Nacht etwas aufgeweicht und erinnerten hier und da ein wenig an einen Cross-Lauf.

Otto ließ sich dadurch aber nicht stören und spulte sein HM-Lauf als 6. der M 50 runter. Für ihn ein guter Trainingslauf für seinen Lieblingsmarathon in Frankfurt/M.

September-Leistungs-Potpourri der Familie Lutz

 

Unsere sportlichste Familie, welche auch sehr oft wettkampfspezifisch für den LC Donnersberg unterwegs ist, war auch im September bei mehreren Veranstaltungen aktiv:

 

Rockie Man Triathlon am 9.9.17

Annika als Radfahrerin (15 km) im Team VTR , zusammen mit 2 ehemaligen Mitschülern, 2. Platz in der Teamwertung in 0:46:28 für 300m Schwimmen, 15 km Rad, 3 km Laufen

Annika fliegt in die Kurve in der Nähe der Donnersberghalle:

Bad Sobernheim Triathlon am 10.9.17

300m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen:

Annika: 1. Platz WJg. in 1:11:09

Doris:   2.Platz  W55 in 1:20:36

 

Bessunger Stadtteillauf am 16.9.17

10 km

Annika: 2. Platz WJg. in 0:45:23

Doris: 3. Platz w50 in 0:56:37

Richard: M50 in 0:50:22

 

Biosphären Crosslauf (Heggestorzelauf) am 24.9.17 in Heckendalheim (Saarland)

Annika: 15 km 2. Platz WJ in 2:18 (lief mit 2 Mitschüler/innen zusammen).

Doris: 6,7km 1. Platz W55 in 1:09 hängte die 2. Runde von 7,4 km noch an weil’s so schön war, also auch 15 km, davon die ersten 6,7km in der Wertung

Richard: 15 km 2. Platz M55 in 1:53 h.

Querfeldeinlauf mit 400Hm, dabei: Hindernisse wie: Heuballen, gigantische „Batschlöcher“, Hangeln am Gerüst, Balancieren auf einer Slackline, Durchkriechen eines Kanalrohres, Laufen in einem Bach etwa 200m weit, also viiiiel Schlamm und Matsch.

Frisch geduscht und gereinigt, strahlen alle 3 um die Wette.