Das Wetter wollte am 9. März, beim Stadtlauf in Eisenberg, den Läufern nicht gerade zu einem schnellen Rennen verhelfen. Als die 113 Starter über die 10km Distanz und die 86 Läufer auf der 5km Strecke an der Startlinie auf dem Marktplatz standen wehte ihnen schon der doch starke Wind in die angespannten Gesichter. Der Startschuss fiel, die Uhren piepten und das Läuferfeld stürmte dem ersten Anstieg entgegen. Weit vorne in einer Gruppe lief an diesem Samstag Nachmittag Max Rahm, der nach seiner Verletzungspause erstmal nur über die 5km seinen aktuellen Formstand testen wollte. Er lief das Rennen lange Zeit mit seinem Namensvetter Max Kirchbaum zusammen, bevor sich bei kurz vor dem 4. Kilometer löste und den letzten Kilometer in Angriff nahm. 16:52min war die Zielzeit, was ihm den 3. Gesamtrang und den 2. Platz in der M20. Der Formcheck ist damit geglückt. Uwe Bannat bog ebenfalls nach der Hälfte der Strecke auf die Zielgerade ab und dies in einer beachtlichen Zeit. Im Durschnitt zeigte seine Uhr eine Pace von 4:37min/km und das bei einer Streckenführung mit 45 hm. Den Sprung auf Platz 1 in der Alterklasse verpasste er am diesem Tag um 30s. Dennoch ein hervorragender 2. Platz. 

Ein regelrechtes Feuerwerk brannten das Spitzenduo im Hauptlauf ab. Selama Estopia Tesfamariam vom TV Alzey und Abdi Uya, startend für TV Schott Mainz flogen regelrecht über die Strecke. Mit einer Geschwindigkeit von 19,5km/h, was einer Pace von 3:05min/km entspricht, kamen sie Kopf an Kopf ins Ziel. Abdi Uya setzte sich knapp in Zeit von 30:47min vor Selema Estopia Tesfamariam 30:48min durch. 

Von den 10 LC Läufern über die 10km Distanz, welche an diesem Tag „kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung kannten“, lief Hartmut Ost als erster unter dem Zielbanner hindurch. Wie auf dem Bild auch erkennbar ist, hatte Hartmut richtig Spaß auf der Strecke.

Scheinbar spielerisch lief er wiedermal auf den 1. Platz in der AK M60. Das Podest der Männer über 60 rundete Werner Holstein mit dem 3. Rang ab. Leider lief das Rennen führ ihn nicht ganz nach Plan. Werner befindet sich im Moment und in der Vorbereitung auf den Oberelb-Marathon. Nach dem Rennen war Werner aber schon wieder zuversichtlich und sagte als ein erfahrener Langstreckenläufer: „In der Regel wird es nach dem 5. langen Lauf besser“.

Frisch aus dem Trainingslager von Lanzarote lief unser Vorstand Roland Schreiber Seite an Seite mit Wolfram Böcher. Wolfram schaffte es gerade noch so unter die 44min Marke mit einer Zeit von 43:59min, Roland legte eine Punktlandung hin und lief exakt nach 44:00min ins Ziel. 

Mats Böcher, Sohn von Wolfram, scheint mittlerweile auch schon völlig vom Lauffieber gepackt zu sein. Er lief ebenfalls die 10km oder wie Dieter Baumann sagen würde: „2×5.000m“ und das auch nicht ohne Erfolg. Mit einer Zeit von 46:34min konnte er sich den 2. Platz Inder MJU 18 erlaufen. 

Es ist schön zu sehen das es auch wieder Nachwuchsläufer in der LC-Familie gibt, wenn auch rar. 

48:03min benötigte Michael Pfeifer für den Rundkurs. Für unseren Langstreckenläufer war dies bei vielen seiner Rennen erst die einroll Phase. 

Eine gute Leistung zeigte die schnellste LC‘lerin Constanze Schmidt. Sie bewältigte die nicht einfach zu laufende Strecke, auch mit schweren Matschpassagen in 44:38min. Persönlich zeigte sie sich auch sehr zufrieden und hofft bei einem schnellen Kurs auf eine 42er Zeit. Mit ihrer Leistung belegte sie auch den 2. Platz in der W20 und den 5. Gesamtrang bei den Frauen. 

Nach einem guten Resultat beim den Crossmeistetschaften in Heltersberg kam Simone Franzreb mit Rückenwind nach Eisenberg. Dieses schien an diesem Tag auch stärker gewesen zu sein als der Gegenwind und trug sie auf den 3. Platz  in der W40 (51:45min). 

Silvia Schöneberger hatte nach dem Rennen bei einer warmen Tasse Kaffe ein lächeln im Gesicht, was vermuten lässt, dass sie mit ihrem Ergebniss von 54:10min zufrieden ist. Nur 2 Plätze nach ihr kam Alexandra Lang am Marktplatz an. Sie lief mit einer Zeit von 54:27min auf den 4. Platz der W40. Ein Ergebnis, mit welchem man an diesem Tag wohl auf nach Hause fahren kann. 

Ergebnisse 5km:

Max Rahm 16:52,2
Uwe Bannat 23:07,2

Ergebnisse 10km:

Hartmut Ost 42:49,0
Wolfram Böcher 43:59,6
Roland Schreiber 44:00,2
Constanze Schmitt 44:38,8
Mats Böcher 46:34,8
Werner Hollstein 46:49,4
Michael Pfeifer 48:03,4
Simone Franzreb 51:45,0
Sylvia Schöneberger 54:10,9
Alexandra Lang 54:27,1
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