2 Tage sind nun vergangen seit unserem Trail Event am Donnersberg und noch immer ist die tolle Stimmung und Atmosphäre präsent.
Das haben wir den vielen Trailläufern von weit und fern zu verdanken.
Doch nochmal zurück zum Anfang.

Nicht lange nach dem DOT 2018 haben sich Karl-Heinz Klos und Uwe Meyer, die Väter von unserem Trail an eine neue Strecke gemacht.
Steiler-Länger-Härter.
Der Donnersberg sollte schließlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Karl-Heinz, der am Donnersberg lebt und trainiert,
sowie Uwe, der den höchsten Berg ebenfalls so gut wie seine Westentasche kennt, zauberten Trails aus ihrem Reportoir, die keiner von uns kannte.

Am Tag des Rennens ist jedoch nicht nur die Strecke wichtig, sondern auch alles rund herum. Unsere tatkräftigen Helfer vom LC Donnersberg, stellten so:
Ersthelfer, Verpflegungspunkte, Registrierung an der Anmeldung, Ansprechpartner, Zeitnehmer und noch viele weitere.

Der Donnersberg zog am Samstag den 25.05.2019, 432 Starter an, eine unglaubliche Anzahl, mit der keiner so richtig gerechnet hatte. Vorangemeldet waren sogar über 500 Läufer.
Um Staus auf der Strecke zu vermeiden wurden die Starts der längeren Strecken T49,T35 und T23 auseinander gelegt. 

Ein lauter Signalton tönte zum ersten Start über die 49km pünktlich um 9 Uhr.
Die 120 Trailrunner stürmten in Richtung Falkenstein, wo es durch eine Felsenlandschaft so richtig mit dem Trail losging. Insgesamt mussten sie 2080hm überwinden. An der Spitze kämpfte Max Kirschbaum, der Lokalmatador um den Sieg gegen seinen Konkurrenten Matthias Krah. An der Kupferberghütte, wo sich auch das Ziel befand, warteten alle ganz gespannt auf den Sieger. Letztendlich konnte sich Max durchsetzen und gewann das Rennen in einer Zeit von 4:18:27h. Matthias Krah folgte 5min nach ihm und überquerte die Ziellinie nach 4:23:39h. Das Podium komplettierte Andrea De Fillipo in 5:23:21h.
Bei den Frauen siegte Pamela Veith in 5:27:01h, vor Eva Katz (6:09:59h)
und Kathrin Hoffmann (6:25:35h).

Nicht nur an der Spitze wurde gekämpft, nein, auch weiter hinten im Feld bewiesen viele viele  Läufer ihre Willensstärke, Ausdauer und Kraft. Sie hatten vielleicht keinen Kampf mit einem direkten Konkurrenten, jedoch hatten viele einen Kampf gegen sich selbst.
So wie die Strecke auf und ab geht, ging es dem ein oder anderen mit Sicherheit auch.

Das der Spaß bei all den vielen Trailläufern auf keine Fall zu kurz kommt hat man schon an der Startlinie erkannt. Es wurde fröhlich miteinander erzählt und sich ausgetauscht. Eine Stimmung, die jeden Veranstalter ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Eine halbe Stunde nach den Ultratrailern begaben sich die Läufer über die 23km und 35km auf die Strecke. Auf allen Distanzen wurde zu 80% Singeltrails gelaufen.
Glauben sie das etwa nicht?

Dann vergewissern sie sich im nächsten Jahr doch einfach selbst.

Die 23km lange Strecke mit ihren ca. 1000hm wird gerne von Traileinsteigern gewählt. In diesem Jahr hatte das T23 Rennen an der Spitze ein sehr hohes Niveau.
Marcel Job gewann bei den Männer gerade mal nach 1:46:40h. Im Ziel angekommen ließ er sich direkt in einen freien Campingstuhl fallen und schnaufte erstmal tief durch.
Wie schon gesagt,
Steil-Lang-Hart.
Tom Heuer vom TUS 06 Heltersberg sicherte sich Platz 2 (1:51:30h),
vor Patrick Berner (1:57:33h) der als 3. Läufer ins Ziel kam.
Auch bei den Frauen waren die Podestplätze heiß umkämpft. Schließlich gibt es im Ziel bei der „schnellsten Siegerehrung der Welt“ eine Urkunde und ein wenig Taschengeld.
2:15:02h war die Zeit von Regina Rieger von der Landau Running Company.
Dicht auf den Fersen war ihr Sabine Schmitt vom TV Alzey Laufteam Gasser,
die nur ca. 1:30min nach ihr an der Kupferberghütte ankam.
Über den 3. Platz durfte sich Karin Eymael freuen (2:23:58h).
Auf der 12km längeren Strecke lief Peter Faulhaber ein einsames Rennen an der Spitze. Er kam mit einem Vorsprung von knapp 30min ins Ziel. Seine Siegerzeit betrug 3:14:36h. Ihm folgte Andy van der Meijden auf Platz 2 und Michael Comes auf dem 3. Platz. 
Eszter Varga siegte bei den Damen in 3:44:10h, gefolgt von Pia Winkelblech auf Platz 2 und Marion Raab.


Nachdem all die Topläufer ins Ziel stürmten, kamen auch viele Freizeit- und Hobbyläufer an der Kupferberghütte an. Für sie stand nicht die Zeit im Vordergrund, sondern vielleicht eher die Herausforderungen und Erlebnisse am 687m hohen Donnersberg. Genau das ist der Sinn der Veranstaltung, Spitzensport und Breitensport zu vereinen, und einen Tag zu gestalten, den keiner so schnell vergisst. Dass dies ein Erlebnis ist, zeigen die vielen erschöpften, aber vor allem glücklichen Gesichter im Zielbereich.
Jeder Teilnehmer wurde mit einer gesponserten Flasche alkoholfreiem Weizenbier,
der Brauerei Bischoff empfangen. 

Neu in diesem Jahr war beim Donnersbergtrail die Integration des Laufladen Cups.
Freddy Kolb vom Laufladen Kaiserslautern und Ausrichter des jährlichen LL-Cups, wollte mal ein wenig Abwechslung in den Asphaltlastigen Cup bringen. Da kam ihm unser Trail gerade recht. Das nicht nur er es so sieht, sondern auch viele Läufer bestätigten die Teilnehmerzahl mit 117 Teilnehmer über die Kurzstrecke. Die 10km lange Strecke hatte es mit ca. 440hm gehörig in sich. Davon ließ sich das Feld aber nur wenig beeindrucken.
Nur 48:57min benötigte Andre Bour für die Strecke und lief somit zum Sieg beim DOT T10. Alexander Barnsteiner kam knapp 1min nach dem Läufer vom TUS 06 Heltersberg in einer Zeit von 49:55min ins Ziel. Dritter wurde Ramon Bernardon in 51:55min,
auch für Heltersberg laufend.
Bei den Frauen siegte Natascha Hartel mit einer Zeit von 1:00:21 und machte den Doppelsieg perfekt. Wie auch bei den Männern ging der 2. Platz an die LLG Landstuhl, Ribana Bauser lief nach 1:05:58h als zweite Frau durchs Ziel. Um das Podest komplett symmetrisch aufzubauen ging der dritte Platz wieder an den TUS 06 Heltersberg für Peggy Hermann in 1:07:30h.

Das war ein kleiner Einblick in einen langen Tag am Donnersberg, der allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat.
Falls sie jetzt Lust auf das Erlebnis Trailrunnig haben, schauen sie doch einfach im nächsten Jahr bei uns vorbei.

Wir freuen uns!

Leaderboard der Strecken

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