3 Läufer aus dem Team des LC Donnersberg entschieden sich in diesem Jahr für ein Marathon des nächsten Levels, den Brixen-Marathon.

42,195km 2.450hm 

Schon in der Vorbereitung sammelt die Drei fleißig Kilometer und Höhenmeter, meist an ihrem Hausberg dem „Donnersberg“.

Nicht selten standen Läufe von ca. 30km Länge und knapp 1000hm auf dem Programm.
Im Hinterkopf schwirrte der Gedanke, dass es noch 12km länger und noch knapp 1500hm mehr sind. Ein Faktor, welcher sich im Training nur schwer simulieren lässt.
So bleibt die Spannung für den Tag am Wettkampf auch höher.

Zusammen mit ihrem Betreuer-Team reisten Stefan Scopa, Thomas Andreas und Ulli Hoffmann nach Süd-Tirol.

Am 6.7 um 7:30 Uhr fiel schließlich der Startschuss. Das angestaute Adrenalin, die Vorfreude und die Angst wurden freigelassen. Nach ersten Streckenbesichtigungen am Vortag beschlossen sie das Rennen zusammen zu absolvieren: „Ankommen ist das Ziel“. 

Die ersten 4km verliefen noch flach durch die Stadt Brixen, als „Aufwärmphase“. Das dies jedoch nicht ewig so bleibt wussten die drei Männer. 

In ihren neuen Shorts liefen sie stetig in komfortabler Pace der ersten Verpfegungstelle entgegen. An der Kaiserpromenade wurden Tanks gefüllt und weiter Richtung
St. Andrä gestürmt. Die Wege führten durch Wälder und über Wiesen. Bei Kilometer 8 war es dann soweit, das erste mal mussten Stefan, Ulli und Thomas den Laufschritt ablegen und in das Gehen übergehen. In steilen Passagen eine Kraftschonendere und keineswegs langsamere Variante. An der Talstation der Seilbahn angekommen wurde die Strecke keineswegs leichter. Jedoch erleichterte die Anfeuerungsrufe der Zuschauer den Steinigen Weg wenigstens etwas und ließen die schlechten Gedanken in den Hintergrund rutschen. 

Ihr angepeilter Schnitt von 7:30min/km haben sie bis zur Halbmarathon Marke fast zu 100% erfüllt, jedoch leichter wird es nicht werden. Dies war ihnen auch bewusst. Im weiteren Verlauf der Strecke, welcher sogar über Bergkämme führte wurde der Schnitt sogar zweistellig. Dies war den dreien jedoch „egal“, die Aussicht war „der Hammer“. Dass diese Veranstaltung nicht zum ersten mal stattfindet und top organisiert ist, sieht man nicht nur an den gut bestückten Verpflegungstellen sondern auch an den Sanitätern an den Bergkämmen. Diese sprachen jeden Läufer an, um festzustellen das dieser noch „frisch im Kopf“ ist, um nicht 1000m den Hang abzustürzen.
„Der Donnersbergtrail ist Kindergarten dagegen“, sagte Thomas.
Nach den Bildern, welche im stetigen Abstand die Vereinskollegen zuhause auf dem Laufenden hielten, gern zu glauben.

Nach einer kurzen Phase zwischen ca. Km 32 und 40, welchen die drei Berggämsen wieder im Rennschritt absolvierten ging es in den Endspurt, bzw. Endgehen. 

Verdammt steinig und steil war es zum Ziel, hieß es laut unseren Läufern.
Dennoch meisterten sie es mit einem Lächeln auf dem Gesicht und kamen nach 6:25min ins Ziel.

Empfangen wurden sie nicht nur von ihrem Betreuer-Team, sondern auch von Karl-Heinz Klos, Uwe Mayer und Mischa Volkmann, die auf einer MTB-Tour unterwegs waren.

Das Fazit der Dreien laute „Hart aber Geil“.
Es sei ein landschaftlich extrem schöner lauf mit der ein oder anderen Steigung 😉

Ergebnisse: https://services.datasport.com/2019/lauf/brixen/

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