Wie es die pfälzische Läufertradition will findet am letzten Juliwochenende der Sanderstraßenlauf statt, der von sich selbst behauptet der schnellste Straßenzehner der Pfalz zu sein, eine unter Läufern oft kontrovers diskutierte These. Traditionell fällt dieser Lauf auch in die Rennkategorie „Hitzesschlacht“ und auch dieses Jahr schien im Vorfeld alles daraufhin zu deuten. Hitzerekorde in den Tagen davor lies das Läufervolk im Training leiden. Doch wieder einmal hat sich am Sonntag gezeigt, dass unser lieber Herr Gott wohl ein Läufer ist oder zu mindest sein Wetterlakai Petrus. Gewitterregen am Tag und in der Nacht davor ließen die Temperaturen fallen und die Läufer frohlocken. Dennoch hatten die Wetterkapriolen Auswirkung auf den Lauf am Einsiedlerhof, mehr als 100 Teilnehmer weniger als im Vorjahr! Ein herber Schlag für die ausrichtende FCK Running Abteilung, die bei diesem Lauf wahrlich mehr als 161 Teilnehmer verdient gehabt hätte.
Der LC stellten sich drei Läufer diesem Wettkampf, Annika Lutz, Hartmut Ost und Uwe Bannat.

Schnellster LC’ler war dieses Mal Hartmut Ost und wurde mit seiner Zeit von 43:38,40 auch mit dem 3. Platz in der AK 65 belohnt. Die einzige Dame im LC Aufgebot an diesem Wochende, Annika Lutz, lief ein Spitzen Rennen. Mit 46:08,6min blieb sie nur 45s über ihrer persönlichen Bestzeit aus dem Jahr 2017 und zeigt ein weiteres Mal, dass die Form nach oben geht. Natürlich schlägt sich eine solche Zeit auch in der Platzierung nieder mit dem 8. Gesamtrang schafft sie den Sprung in die Top Ten der Damen und wird zudem mit einem 3. Platz in der AK belohnt. Auch Bannat kann durchaus stolz auf sein Rennen sein. Mit einer Zeit von 49:13,4min lief er 5s schneller als seine Saisonbestleistung aus dem Jahre 2018. 

Trotz des doch sehr kleinen Teilnehmerfeldes und eines 700m langen nicht asphaltierten Wegstück kann man auch dieses Jahr wieder sagen, dass der Sander Straßenlauf zu den schnellsten Läufen in der Pfalz zählt und durchaus mit den Läufen in der Südpfalz bezüglich der Zeiten mithalten kann, was man nicht nur an den Leistungen unserer Athleten sieht, sondern auch an der Siegerzeit von 31:57min. Einzig mit der Läuferdichte kann der Lauf in der Westpfalz nicht mit denen im Süden unserer Region konkurrieren aber dies liegt nicht an dem Lauf selbst, sondern eben an uns Läufern und in manchen fällen eben auch Wetter, obwohl das doch echte Läufer nicht abhalten sollte, oder…  

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