Diese Worte hörte ich am Telefon als mich mein Bruder, Max Rahm, nach dem Ohmbachsee Halbmarathon angerufen hat. Nicht jeder kann von sich behaupten versehentlich zu gewinnen. Aber war es wirklich so ein Versehen? Bei einer Zeit von 1:16?

Gehen wir an den Anfang, den Abend davor. Max und sein Trainingspartner Gregor Schreiner (dieser wird später auf dem Silberrang landen) haben gerade ihr Tempotraining beendet. Da beschließen die beiden den traditionellen langen Lauf am Sonntag doch beim Ohmbachsee Halbmarathon zu absolvieren, da läuft man nicht alleine und unterstützt die pfälzer Laufszene. So ging Max also ganz entspannt zu diesem Lauf.

Auf der in diesem Jahr veränderten Streckenführung, gilt es einen Mehrteil die 21km auf gutbefestigten Wegen zu laufen, die jedoch in Folge des Regens der letzten Tage mehr als nur feucht waren.

Schon relativ schnell zeigte sich dann, dass es mit der Gesellschaft für Max und Gregor eher schlecht aus sah. Zu zweit cruisten die Anhänger von Nike Stirnbänder durch das schöne Regenwetter.

die Nike-Stirnband-Gang beim langen Lauf
Foto aus Installateur-Story von Max Kirschbaum

Aber LC’ler sind nie richtig einsam, so war auch noch ein weiterer Läufer unserer Crew am Start. Detlef Wels hat sich entschieden im schönen Kuseler Land bei bestem Fritz-Walter-Wetter seinen ersten Halbmarathon zu laufen. Im Gegensatz zu unserem kurzentschlossenen Jüngling hat sich Detlef auf diesen Lauf mit dem Ziel Sub2 gut vorbereitet.
Mit einer Zielzeit von 1:58:07 hat er dieses Ziel aber mal so was von erreicht!
Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Halbmarathon Finish und dieser geilen Zeit.

Max hat sich wohl im Laufe des Rennens entschieden doch etwas mehr Gas zu geben und seinen Begleiter Gregor schließlich abgeschüttelt.
Souverän gewann Max Rahm den Ohmbachsee Halbmarathon in 1:16:31.
Gregor Schreiner folgte in 1:20:10.
Mit einem versehentlichen Sieg könnte man dieses Training also erfolgreich ansehen.

der „versehentliche“ Sieger

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