Am Samstag hat die Glocke zur 5. Runde im Pfälzer Berglaufpokal geschlagen. Es hieß Läufer gegen Peterskopf, ein durchaus hartes und kräftezehrendes Duell.
Die stärken des Peterskopfes sind: fast ausschließlich Waldwege mit Wurzeln und Steinen, 510 zu bewältigende Höhenmeter und teilweise über 20% steile Rampen. 
Der Läufer kann hier nur sein gutes Training und seien eisernen Willen entgegensetzen. 
Insgesamt stellten sich dieser Runde des Berglaufpokals 258 Teilnehmer, wovon acht in den gelben Vereinsfarben des LC Donnersberg unterwegs waren. 

Sascha Christmann beendete sein Duell als erster der acht LC-Athleten in einer Zeit von 46:21min. In einer an diesem Tag stark besetzten Altersklasse reichte es für den 11. Platz von 22 in der M40. In der Gesamtwertung liegt Sascha aktuell auf dem 5. Platz in der AK mit 650 Punkten. Rang 4 ist hier aber immer noch in Reichweite mit nur 7 Punkten unterschied, ein durchaus machbares Unterfangen.

Dicht auf den Fersen war ihm Hartmut Ost, welcher das Ziel am Bismarckturm nach exakt 48:00min erreichte. Der Berg war bei diesem Lauf eher das kleinere Problem für ihn. Hartmut hatte es mal wieder mit seinem starken Gegner Alois Berg von der TSG Kaiserslautern zu tun, dem er sich letztendlich um 36s geschlagen geben musste. Ein Blick in die Gesamtwertung zeigt, dass Hartmut aktuell auf Platz 6 liegt, was aber nichts zu sagen hat. Denn seine stärksten Läufe Potzberg und Kalmit stehen erst noch in Runde 6 und 7 an. 

Karl-Heinz Klos liegt aktuell auf Platz 2, kann aber zurzeit durch leichte Probleme nicht seine Laufschuhe schnüren. Wir drücken ihm die Daumen, dass er wieder zu Runde 6 am Potzberg an der Startlinie steht, um seinen Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen.

Foto: Christina Schneehage

Der dritte im Bunde der M65 ist Uwe Bannat, auch für ihn stehen die Türen zum Podest noch offen. Er benötigte exakt 56:00min, was ihm Platz 4 in der Altersklasse einbrachte. Durch seine konstante Beteiligung an aktuell 3 von 5 Wettkämpfen, hat er immer noch die Möglichkeit ein Ergebnis zu streichen und so weiter nach oben in der Gesamtwertung zu klettern.

Foto: Christina Schneehage

Bei der Entscheidung Sieg für den Peterskopf oder Roland Martin, ragt ganz klar der Arm von Roland in den Himmel. Als drittschnellster LC Athlet an diesem Tag sammelte er sein zweit bestes Punkteergebnis (192,51) im Kampf um den Titel. In seiner Altersklasse gingen 29 Läufer an den Start. Sein Name tauchte an 11. Stelle mit einer Zeit von 48:50min.

Etwa 1min später überquerte Roland Schreiber die Ziellinie. Mit dem Ergebnis von 49:44min ist er sicherlich nicht zu 100% zufrieden. Aber unter Anbetracht, dass er in diesem Jahr schon einige Schläge einstecken musste kann er dies jedoch auch bisschen Zufriedenheit aufkommen. Seine läuferischen Wurzeln haben ihn im Training auch bereits wieder auf die Bahn zurückgezogen. Müssen wir uns in Zukunft in acht nehmen? Wir werden sehen. 

Ebenfalls in den Ring gegen den Peterskopf stieg Michael Schauseil. Durch seine regelmäßige Beteiligung beim Training am Donnersberg konnte er seine Fähigkeiten am Berg verbessern und einen guten Grundstock legen. Für ihn stoppte die Uhr bei 58:44min, dass Training hat also angeschlagen und scheint sich auszuzahlen.

Foto: Christina Schneehage

Über einen Starter aus der LC Regie haben wir uns besonders gefreut. Mats Böcher taucht nun immer öfter in der MJU18 auf und sorgt für gute Ergebnisse. Zusammen mit seinem Vater, Wolfram Böcher stellte er sich dem doch sehr schweren Berglauf. Nur knapp über 50min dauerte das Rennen für die beiden (Mats Böcher: 50:26min; Wolfram Böcher 50:30min) und reichte für Mats sogar für einen guten 4 Platz in seiner Altersklasse. Wolfram liegt in der Gesamtwertung des Pfälzer Berglaufpokals aktuell auf dem 6. Platz, mit nur 11 Punkten hinter seinem Teamkollege Roland Martin auf Platz 4.

Insgesamt war dies mal wieder ein starker auftritt des LC Donnersberg, zwar nicht ganz so stark wie im Jahr zuvor (anhand der Punkte), dies schlägt jedoch nicht so stark zu buche, denn mit nur 20 Punkten weniger im Vergleich zu 2018 ist der Kampf um ein Podestplatz in der Mannschaftswertung noch nicht entschieden. Unsere Männer holten nämlich zuhause am Donnersberg und in Landstuhl ca. 50 Punkte mehr als im Jahr zuvor. 2018 beendete die Männermanschaft die Berglaufsaison auf dem 5 Platz, mit 300 Punkten hinter der Landau Running Company auf Platz 3.

Das heißt alles auf eine Karte für die Männer im Ring in den letzten beiden Runden um den Titel der Manschaftswertung !

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