Der Fackellauf in Rodenbach ist bei vielen LC Läufern fest in ihrem Rennkalender eingeplant.
Wieso?
Ganz einfach, der Fackellauf bietet eine tolle Atmosphäre, gepaart mit einem hohen Niveau und einem großen Starterfeld. 

Insgesamt standen 506 Läufer beim Hauptlauf über 7km am Start, eine Aufgebot, welcher jeder Veranstalter gerne verzeichnen würde. Rechnet man dann noch den Schülerlauf und die Walking-Kategorie hinzu kommt man auf eine Teilnehmerzahl über 600, eine Rekordzahl, auch für den TV Rodenbach.
Ein Beweis für erstklassiges Läufer Niveau zeigte Tim Könnel (TUS 06 Heltersberg) den Zuschauern mit einem neuem Streckenrekord in 21:41,1min.
Aber auch die Plätze hinter dem Tagessieger müssen sich nicht verstecken, denn die ersten 6 Läufer wären mit ihren Zeiten im letzten Jahr alle auf das Podium gelaufen.
Solch eine Konkurrenz freut jeden Läufer und belebt die Volklaufszene in unserer Region.
Sie kann aber auch dazu beitragen, noch das letzte Körnchen Energie aus sich heraus zu holen und bis zum letzten Meter zu kämpfen.

Genau diesen Effekt spürte Max Rahm, schnellster LC’ler in der Dunkelheit an diesem Tag. Der vor ihm laufende spätere Drittplatzierte Nico Steißlinger (ABC Ludwigshafen) lief mit einem stetigen Abstand von ca. 150m vor ihm, in Steißlingers Blickfeld geriet gegen Ende immer mehr Adam Rich, späterer Zweitplatzierter. Leider schaffte es Max die Lücke nicht mehr bis zum Ziel an der Sporthalle zu schließen und musste so nach einem 3. Platz im letzten Jahr dieses Jahr mit dem 4. Platz zufrieden sein. Dies war er auch, denn im Vergleich zum Jahr 2018 war er 1:30min schneller gewesen.

Bild: Thomas Bücher

 Mit einer starken Altersklasse hatte es auch Sascha Christmann zu tun. In der Klasse M40 erreichte er den 7. Platz in einer Zeit 27:43,2min. Normalerweise findet sich Sascha weiter oben in der Ergebnisliste, was aber kein Grund sein muss sich zu verstecken. Schließlich hatte er Andre Bour, einer der beiden Rekordsieger in seiner Altersklasse.

Unter 30min wollte er laufen und endlich mal wieder zeigen, was er drauf hat. Roland Schreiber zeigte nach längerer Pechserie ein gutes Rennen und erreichte das Ziel nach 29:34,9min und belohnte sich mit dem 2. Platz in der AK. Ein klarer Beweis dafür, dass sich der Körper mit den richtigen Reizen schnell wieder daran erinnert, was in ihm steckt.

Neben Roland liefen noch 3 weitere LC-Läufer in der teilnehmerstärksten Altersklasse, mit insgesamt 58 Läufern um eine gute Platzierung und Zeit. Platz 10 sicherte sich Wolfram Böcher, welcher mit einer Zeit von 31:38,5min zwar langsamer als im Vorjahr war, sich aber dennoch zufrieden zeigte. Sein Fokus scheint zur Zeit mehr auf den längeren Distanzen zu liegen, was den Körper zwar nicht mehr so schnellkräftig macht, dafür aber zu einem echten „Dieselmotor“.
„Ich weiß schon gar nicht mehr wann ich den letzten Wettkampf gelaufen bin“, sagte Uwe Rahm kurz nach seiner Zielankunft. Trotz seinem Trainingsrückstand lief er auf den 24 Platz mit einer Zeit von 33:31,7min. Eine gute Basis um wieder richtig Fahrt im Training aufzunehmen. Vier Plätze dahinter folgte Michael Schauseil in einer Zeit von 35:14,7min. 

Bild: Thomas Bücher

Ein gewohntes Bild spielte sich in der M65 ab, TSG Kaiserslautern gegen LC Donnersberg. Hartmut Ost und Uwe Bannat kämpften zusammen mit ihrem Konkurrenten Alois Berg um die Verteilung auf dem Treppchen. Die Reihenfolgen des Sprechers bei der Siegerehrung lautete dann wie folgt: Platz1 Alois Berg, Platz 2 Hartmut Ost und auf Platz 3 Uwe Bannat. Hartmut benötigte 31:23,2min und Uwe 33:31,2min.
Für die Beiden wartete aber noch eine kleine Überraschung, sie wurden im Zuge des 40. Jubiläumslauf für ihre zahlreichen Teilnahmen beim Fackellauf geehrt. Sage und schreibe 27 mal stand Uwe Bannat und 24 mal Hartmut Ost schon unter dem Start-/Zielbanner. Ihre erste Teilnahme verzeichnete die Statistik im Jahr 1980. 

Gerhard Jendryschik unser „Rasender Reporter“ ließ es sich nicht nehmen beim Fackellauf an die Startlinie zu gehen. 50:22,8min benötigte unser Vereinsfotograf für die nicht einfach zu laufende Strecke und sicherte sich den 4. Platz in seiner Altersklasse M70. Kaum geduscht hat er schon wieder die Kamera in der Hand und sorgt für Bildmaterial, für unsere Homepage.

Bild: TV Rodenbach

Schnellste Läuferin vom LC Donnersberg war, wie nicht anders zu erwarten Constanze Schmidt. Sie lief als 7. Frau im Gesamteinlauf über die Ziellinie und sicherte sich mit einer guten Zeit von 30:34,6min den Sieg in ihrer Altersklasse. Gerade mal 30s fehlten ihr auf Platz 4 bei den Frauen, was sie doch etwas fuchste. Aber mit einer neuen PB auf dieser Strecke überwiegt dennoch die Zufriedenheit.

Bild: Thomas Bücher

37:47,9min, war die Endzeit für Andrea Nunheim. Auch sie kommt immer wieder gerne nach Rodenbach und stürzt sich in die dunklen bergab Passagen . An diesem Tag reichte es für einen vorderen Platz in der AK W45, um genau zu sein den 8. Rang. 

Kurz darauf folgte Alexandra Lang mit ihrem Sohn Julius Seipenbusch. „Das man jetzt schon wieder so laufen kann“, waren die Worte eines Vereinskollegen. Der Hintergrund dazu war, dass Alexandra eine Woche zufuhr den Marathon in Frankfurt erfolgreich absolviert hat. Das Familien Duo bog nach 38:53min wieder auf die Zielgerade ein und genoss den Tee im Ziel nach einem erfolgreichen Rennen.

Sylvia Schöneberger löste die Zeitmessung ca. 1min nach Julius und Alexandra aus. Mit einem Abstand von ca. 200m konnte sie sich spätestens im Ort gut an ihrer Vereinskollegin orientieren. Die genaue Endzeit lautet 39:59,6min, eine Punktlandung. Mit einem 6. Platz zeigte sich Silvia nach dem Rennen in der LC-Runde zufrieden und genoss die absolvierte Anstrengung mit ihren Vereinskollegen.

Impressionen zur Siegerehrung

Ergebnisse: https://coderesearch.com/sts/services/10050/1501/h/-/-

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