Die Entscheidung ist gefallen. Am Samstag konnten im Pfälzer-Berglaufpokal zum letzten Mal Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden und so letzte Verschiebungen der Wertung stattfinden.
Auf der 8,1km langen Strecke galt es an diesem Renntag auf dem Weg von Maikammer auf den Gipfel der Kalmit 505hm zu bewältigen. Das Höhenprofil der Kalmit führt so manchen Läufer hinters Licht, da es mit seiner gleichmäßigen Steigung eher „harmlos“ aussieht. Was jedoch oft vergessen wird ist, dass das Rennen schnell los geht und man auf dem Weg zum Gipfel kaum eine Chance hat sich ein wenig zu erholen. 

Fabian ist Jonas Lehmann dicht auf den Fersen

Jonas Lehmann hat schon vor dem Start die Gesamtwertung in der Tasche gehabt, da sein härtester Konkurrent Tim Könnel nicht zum Rennen an die Kalmit gekommen war. Dennoch gab es jemanden, der ihm das Leben ein wenig schwer gemacht hat. Fabian Lutz stellte sich neben Lehmann an die Startlinie und kämpfte tapfer bis zum Gipfel. Letztendlich musste sich Fabian geschlagen geben und kam mit einem Rückstand von 30s ins Ziel und sicherte sich mit der Zeit von 31:36min den 2. Platz.

Mit dem Ziel vor Augen kommt die zweite Luft

2:30min dahinter kam Max Rahm (34:07min) als Gesamt 5. und 2. in der M20 ins Ziel. Nach einem starken Beginn hatte er zwischen KM 4-6 mit sich zu kämpfen, bevor sich auf den letzten beiden Kilometern noch einmal sammeln konnte und ein guten Schluss zeigte. 

Ebenfalls in der MHK startete der LC-Neuzugang Bastian Deck. Er lief mit einer Zeit von 43:15min sein 4. bestes Ergebnis ein und konnte sich so in der Gesamtwertung auf den 3. Rang in der Altersklasse schieben.

Hartmut auf dem Weg zum Pokalsieg in der M65

Kurz danach erreichte Hartmut Ost den Gipfel als Geschlagener und Sieger zugleich. In der Tageswertung musste er an diesem Tag sich mit dem 3. Rang zufrieden geben. Jedoch konnte er mit einem soliden Ergebnis von 43:40min seinen Sieg in der M65 im Pokal sichern, denn seinen härtester Widersacher Alois Berg musste sich an der Kalmit um mehr als 1min geschlagen geben.

Uwe Bannat auf dem letzten Metern der Berglaufsaison ’19

Auch Uwe Bannat stand in der M65 an der Startlinie und versuchte mit einer guten Leistung ein Ergebnis der vergangen Bergläufe zu streichen. Leider schien der Berg an diesem Tag nicht auf Uwes Seite gewesen zu sein. So konnte er seine Punktzahl nicht mehr verbessern. Mit der Zeit von 51:04min lief er an diesem Tag auf den 7. Platz in der AK.

Auch unser 3. Läufer der M65 ließ es sich nicht nehmen den letzten Berglauf der Saison zu bestreiten. Mit einem Auge schielte Karl-Heinz Klos auch noch auf die Gesamtwertung, da er mit einem guten Rennen seien ca. 12 Punkte Rückstand auf Platz 3 noch aufholen könnte. Jedoch gelang Karl-Heinz mit seiner Zeit von 47:28min und 168,84 Punkte kein besseres Ergebnis, als in den Läufen zuvor.
Dennoch haben unsere 3 Läufer mit Platz 1 (Hartmut Ost), Platz 4 (Karl-Heinz Klos) und Platz 5 (Uwe Bannat) in der Gesamtwertung gezeigt, dass in der M65 mit dem LC Donnersberg nicht zu Spaßen ist.

Sogar noch Luft für ein Schwätzchen hat Roland Martin

Mit einer guten Leistung beendete Roland Martin die diesjährige Berglaufsaison. Mit seiner Zeit von 44:33min sammelte Roland nochmal ordentlich Punkte und strich so sein einziges Ergebnis unter 190 Punkten aus der Wertung. Letztendlich wurde er bester LC-Läufer im Pokal in der M50 auf Platz 8. 

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Sein Namens Vetter Roland Schreiber machte an der Kalmit die 4 geforderten Läufe voll. Sein Rennen lief er gegen Ende zusammen mit Teamkollege Karl-Heinz Klos bis über die Ziellinie. Mit seiner Zeit von 47:29min war er an diesem Tag sicherlich nicht 100% zufrieden. In der Pokalwertung wurde er durch seine 4 Läufe auf dem 14 Platz gewertet. Direkt hinter Wolfram Böcher auf Platz 13 und Stefan Scopa auf Platz 12.

Nach 55:50min hatte auch Michael Schauseil den Gipfel erreicht und konnte sich nach dem einer warmen Dusche dem legendären Kalmitbrot widmen.

Locker, leicht kein Berg war für Anja Roggenstein heute zu steil

Als einzigste Frau stellte sich Anja Roggenstein der Kalmit entgegen. Die weibliche Fahne hielt sie für den LC mit Bravur oben. Sie zeigte mit einer Zeit von 48:22min eine starke Leistung und wurde dadurch auch mit dem 3. Rang in der W50 an diesem Tag entlohnt. 

Neben 8 Läufern in der Pokalwertung konnte der LC Donnersberg auch 2 Männermannschaften unter den besten 10 Mannschaften platzieren. Mit Rang 5 und 2829,56 Punkten fehlte nicht viel für ein Platz unter den besten drei Mannschaften. Dies sollte für die kommende Saison definitiv ein Ziel sowohl für die Männer, als auch für die Frauen in den gelben Trikots sein. 

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