33. Jahre besteht der beste Laufclub der Welt nun schon. Man kann also zu recht behaupten, dass sich in dieser Zeit einige Traditionen gebildet haben. Eine solche ist sicherlich unser Jahresabschluss am Totensonntag.

Wie im letzten Jahr fand der Jahresabschluss auf der Hohlsteinhütte statt. Eine Pfälzerwaldvereinshütte mit dem schönsten Blick über das, zu diesem Zeitpunkt, nächtliche Münchweiler.

Begonnen wird die Veranstaltung damit, dass das geehrt wird, was unseren Verein ausmacht. Unsere Gemeinschaft. Belohnt wird nämlich hier die Trainingsbeteiligung. Jeder, der am Training dienstags abends oder am anschließenden Nachtraining teilgenommen hat, erhält ein kleines Präsent. Denn mit dem Erscheinen im Training wir das Herz des LC’s am Schlagen gehalten. Ohne diese wirklich große Trainingsbeteiligung, von der andere Vereine nur träumen, würden wir nämlich nicht über eine 33-jährige Tradition sprechen.

Höhepunkt des Abends stellt die Wahl des Sportler des Jahres dar.

Dieses Jahr waren die Nominierten:

  • Hartmut Ost
  • Alexandra Lang
  • Wolfram Böcher
  • Sascha Christmann
  • Sylvia Schöneberger
  • Max Rahm

Durchgeführt wurde die Wahl von unserem Sportwart Werner Hollstein.
Jedes Mitglied konnte 3 Stimmen an eine oder mehreren der vornominierten Sportler geben.

Nach Auszählung der Stimmen stand dann das Ergebnis fest. 
Habemus Sportler des Jahres 2019! Max Rahm

Max Rahm ist von seinen Vereinskameraden zum Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Max hat dieses Jahr erstaunliche sportliche Leistungen vollbracht. Zu nennen wäre da der Luxembourg Halbmarathon, bei dem er bei widrigsten Bedingungen eine Fabelzeit erzielte, sowie mehrere Gesamtsiege und tolle Bestzeiten. Anfang des Jahres 2019 war von dem späteren Erfolgen von Max nichts zu ahnen, es war noch nicht einmal klar, ob er die Leichtathletik als Leistungssportler fortsetzen kann. Ihm wurde eine Hüftfehlstellung, sowie schwerwiegende Wirbelsäulenprobleme diagnostiziert. Laufen war zu dieser Zeit unmöglich. Mit Indoorradtraining konnte er sich einigermaßen fit halten. Erst im Februar konnte er wieder mit dem Laufen beginnen. Grundlagen aus dem Winter waren also eine Fehlanzeige. Mit einem unglaublichem Ehrgeiz und unendlicher Motivation, trainierte er sich diese fehlenden Grundlagen wieder an. Täglich hat Max trainiert. Kam  und kommt immer noch auf etwa 100km die Woche, plus 2-4h die er auf dem Rad verbringt. Sein Strava Wochendurchschnitt (über 3 Monate) liegt bei 102km! Und das alles bei dem körperlich sehr fordernden Beruf als Schreiner in Vollzeit. 

Der ganze Verein zollt dir mit dieser Auszeichnung tiefsten Respekt.

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