– 2020 das Jahr zwischen Sturmwarnung und dem Coronavirus –

„Dieser Berg bringt echte Männer zum Weinen“
Dieses Zitat von Hans-Peter Tiedje sagt alles über den diesjährigen Donnersberglauf. 2020 verlangte der höchste Berg der Pfalz den Teilnehmer und auch den Helfern alles ab. Mit Sturmböen und Starkregen lies der Berg keine Gnade walten und zeigte sich nach vielen Jahren mal wieder von seiner rauen Seite.

So kann der LC wirklich stolz darauf sein, dass trotz dieser widrigen Bedingungen und der Panik vor dem Coronavirus doch 346 Läufer den Weg nach Steinbach auf sich genommen haben. Es soll deshalb an dieser Stelle für jeden einzelnen Helfer ein Dank ausgesprochen werden. Ohne diese tolle Gemeinschaft würde dieser Lauf schlicht nicht existieren!

Sturmböen und Starkregen machten allen Beteiligten zu schaffen

Natürlich konnte der Donnersberglauf auch sportlich wieder einiges bieten. Gemeldet waren im Vorfeld bereits der Sieger der Jahre 2013-2018 Jonas Lehmann, sowie Simone Raatz, die sich aufgrund ihrer drei Siege in den vergangen Jahren über ein Schild auf der Straße der Sieger freuen durfte.

Jonas Lehmann
Simone Raatz


Zudem fand sich der Sieger der Jahre 2008 und 2009 Timo Zeiler ebenfalls am Donnersberg ein.
Auch der letztjahres Dritte Selama Estopia Tesfamariam stand wieder an der Startlinie. Er hatte sich die Konkurrenz um das Podium selbst mitgebracht. Mit Leander Fink steht hier nämlich mit erst 18 Jahren ein wahres Lauftalent an der Startlinie. Er hat bereits in den vorangegangenen Trainingsläufen deutlich gezeigt, dass er Podiumsanwärter ist.
Auch Simone Raatz hatte Konkurrenz aus dem eigenen Verein mit der Zweiten aus dem letzten Jahr Emma Waßmer und Sylvie Müller.

Vom Start weg lief Jonas Lehmann ein eher ungefährdetes Rennen und hatte bereits in Dannenfels einen Vorsprung herausgearbeitet. Verfolgt wurde er von Timo Zeiler und den zwei Alzeyern Fink und Selama. Letzterer übernahm bis Dannenfels die Tempoarbeit, um dann am Berg ein Gang zurückzuschalten und noch ein paar Körner für den Halbmarathon in Frankfurt am nächsten Sonntag zu sparen.
Schlussendlich war es ein klarer Sieg für Jonas Lehmann in einer Zeit von 28:13,4min. Gefolgt von Timo Zeiler in 29:02,3min. Den dritten Platz belegte dann Leander Fink in 29:29,5min.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Damen Simone Raatz konnte ihren 4. Sieg am Donnersberg mit einer Zeit von 33:12,7min einfahren. Wie im letzten Jahr folgte ihr auf dem Silberrang ihre Teamkameradin von ASC Darmstadt Emma Waßmer in 35:19,0min. 20 Sekunden später kam mit Sylvie Müller auch die dritte Läuferin des ASC Darmstadt am Ludwigsturm an. Damit war auch die Mannschaftswertung der Damen echt klar für den ASC Darmstadt entscheiden.

Selbstverständlich stellte aber auch der LC Donnersberg ein Team, das bei diesem Heimspiel auch sehr gut Ergebnisse erzielte. Vor allem die Damen überzeugten im Kampf mit Wind und Regen und belegten den zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Angeführt wurde das Trio von Constanze Schmidt, die es nun endlich geschafft hat unter 40min das Ziel zu erreichen, bei ihr blieb nach 39:09,0min die Uhr stehen.

Erfreulich auch das sehr gute Abschneiden unseres Neuzugangs Jennifer Bosarge, die mit ihrer Zeit von 41:17,2min sich über den 2. Platz in der W35 freuen kann und damit auch ein Teil zum Mannschaftserfolg beigetragen hat. Beim nächsten Mal sehen wir dich dann auch im gelben Trikot.


Die dritte im Bunde, Annika Lutz folgte ihr fast auf den Fuß mit einer Zeit von 41:27min. Kirstin Lander erreichte nach 56:15,2min das Ziel.


Schnellster Mann war mal wieder Sascha Christmann, der mit einer beachtlichen Zeit von 36:19,6min aufwarten kann und sich mit einem 2. Platz in der M40 belohnt.

Jonathan Bosarge unsere amerikanische Verstärkung im Verein erzielte wie auch seine Frau ein tolles Ergebnis mit 37:17,9min. Sebastian Deck erwies dem Berg ebenfalls die Ehre und kämpfte sich mit 38:02,6min ins Ziel. Stefan Scopa, der mittlerweile ein erfahrener Bergläufer ist überquerte nach 41:01,0min die Ziellinie. Auch Tim Andreas beschloss an diesem Tag den höchsten Berg der Pfalz zu bezwingen und tat dies in 43:25,2min. Nach getaner Vorbereitungsarbeit pinnte sich auch Uwe Bannat die Startnummer an und lief zum ersten Mal beim eigenen Lauf, nach 45:05,6min erreichte er den Ludwigsturm. Detlef Wels, der seit einem guten halben Jahr auch zum LC gehört konnte sich über eine Zeit von 46:19,10min freuen.

Bilder gibt es übrigens hier

Ein Highlight für die Sieger waren in diesem Jahr sicherlich auch die neuen Trophäen für die Gesamtsieger und Medaillen für die drei besten der Altersklassen. Ein herzliches Dankeschön hier an Max Rahm, der diese designt und auch gefertigt hat.

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