Kaum ein Läufer hätte gedacht, dass er in diesem Jahr noch einmal dazu kommt seine Fähigkeit in Wettkämpfen Unterbeweis zu stellen. Diese Befürchtung bewahrheitet sich ja fast täglich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht von der Absage eines Wettkampfes erfährt. Für viele Athleten eine Schande und ein vertanes Jahr. Corona sei Dank. Doch es muss nicht ganz vertan sein, denn Gott sei Dank gibt es im Laufsport großartig engagierte Menschen. Eine dieser Menschen ist Jana Einsenbrandt, die Läuferin und Trainierin der LF Naheland. Vielen Dank für deine großartige Leistung Jana, denn es geht ja nicht nur darum einen tollen Wettkampf zu erstellen, nein sie hat auch ein Hygienekonzept erstellt, um den Läufertag sicher durchführen zu können.

Zwei LC Läufer gingen bei diesem nicht ganz gewöhnlichen Wettkampf an den Start. Constanze Schmidt startet über 800m und Max Rahm über die 5000m.

Constanze, die sich mehr und mehr zu einer tollen Mittelstrecklerin entwickelt, lies ihren Frust aus dem nicht ganz so gut verlaufenen letzten Rennen raus. Über die 2 Stadionrunden konnte ihr keine andere Folgen und hat Constanze den Sieg über die 800m geholt. Doch ein Sieg ist nicht genug in 2:30,44 min ist das auch eine dicke Bestzeit und das bei wahrlich schlechten Bedingungen. Starke Windböen und ein starker Gegenwind auf der Zielgeraden, lassen vermuten, dass 2:30,44 noch nicht alles ist was über die 800m von Constanze zu Shen bekommen. Glückwunsch zum PR.

Den Abschluss des Läufertags bildete der 5000m A-Lauf der Männer. In diesem stand auch Max Rahm an der Startlinie und sein Ziel war klar, endlich eine „gescheite“ Zeit auf dieser Strecke zu laufen, denn in dem vergangenen Wettkampf konnte Max die verdammt guten Trainingsleistungen einfachen nicht umsetzten. Doch das soll sich an diesem Tag ändern zusammen mit seinem Trainingspartner Leander Fink vom TV Alzey/Laufteam Gasser soll eine Zeit um die 15:40 gelaufen werden. Für Leander wäre das die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft der U20.
Ab dem Startschuss arbeiteten die zwei perfekt zusammen. Man teilte sich die Tempoarbeit und lief auf Kurs 15:40. Vorher gab es noch die Ansage des gemeinsamen Trainers bloss nicht auf die Idee zu kommen zwischendrin auf die Uhr zu schauen und sie hielten sich dran. Es läuft sich doch befreiter, wenn man nicht alle 200m auf die Uhr schaut und man ist offensichtlich auch noch schneller dabei. Ja so ein 5000er ist eben wie Robert Harting schon gesagt hat zu 90% Kopfsache und 10% mental. Und dieses Mal passt es.


Max kann sogar auf den letzten 300m noch einmal das Tempo anziehen und überquert als dritter mit einer Zeit von 15:39,75min die Ziellinie. PR und damit endlich eine „gescheite“ Zeit.
An dieser Stelle gratulieren wir auch Leander zur Qualifikation der Deutschen Meisterschaft in 15:40,77 min.

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