Trailrunning, eine Art des Langstreckenlaufen abseits von asphaltierten, flachen Strecken und der jagt nach Bestzeiten in High-End Schuhen. Es kommt weniger auf das genaue Treffen von Zwischenzeiten an, sondern mehr auf das eigene Körpergefühl und Durchhaltevermögen. 
Die beiden letzten genannten Eigenschaften spielen vor allem in der Königsdisziplin des Traillaufens eine wichtige Rolle, dem Ultratrail. Als Ultratrail darf sich alles bezeichnen, was länger ist als die Marathondistanz, 42,195km. 

Sebastian Deck scheint seinen Körper gut zu kennen und ihm vor allem auch gut zu vertrauen. Bei seinem zweiten Wettkampf nach dem Donnersberglauf im  Februar, stellte er sich seinem ersten Ultra. Die Wahl der Veranstaltung viel auf den bekannten und beliebten Hartfüsslertrail im Saarland, mit einer Länge von 58km und 1654Hm. 

Sebastian schien die Umstellung von den kurzen knackigen Läufen auf die längeren Strecken gut gelungen zu sein. Hier ist nämlich eher der Diesel- , anstatt des Benzinmotors gefragt.
Die wie er selbst sagt, schöne Strecke mit tollen Ausblicken, führt die Läufer auf nicht gerade einfachen Trails durch den Saarkohlewald und dann gibt es da noch die Halden. Schließlich müssen die ganzen Höhenmeter auch irgendwo her kommen. Auch bei Sebastian hinterließen diese in den Tagen nach dem Rennen merkliche Erinnerungen in den Beinen. Dennoch verlief der Traillauf für ihn sichtlich mit Erfolg. Ein gutes Haushalten mit den Energiereserven über solch eine lange Zeit auf den Füßen hat sich hierbei ausgezahlt.

Den Start/Ziel Bereich in Von der Heydt erreichte Sebastian wieder nach 6:11:15h. Er zeigte sich im Ziel sichtlich zufrieden mit seinem Ergebnis und erfolgreich absolvierten Ultralauf. Im Gesamtklassement überquert Sebastian als 29.er von 192 Läufern das Ziel und belegt damit den 18. Platz in seiner Altersklasse.  

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