5 Medaillen – Meisterschafts-Rückblick

Die Leichtathletik ist wieder zurück in Edenkoben. Das Seniorensportfest mit integrierten Pfalzmeisterschaften fiel in den vergangenen zwei Jahren aufgrund verschiedener Gründe aus. Sascha Christmann ließ es sich nicht nehmen in diesem Jahr wieder auf Titeljagd zu gehen.

Insgesamt viermal ging Sascha auf der neugebauten Bahn in die Runde, „die Fahrt nach Edenkoben muss sich auch lohnen“ kommentierte er seinen Mehrfachstart.

Als erstes ging es über zwei Stadionrunden um den Titel. Aufgrund von gerade mal 3 Läufern sah sich Sascha gezwungen das Rennen selbst zu gestalten und das Tempo an der Spitze hochzuhalten. Das gelang im auch, mit einer Zeit von 2:12,39min über die 800m holte er nicht nur den Titel, sondern qualifizierte sich auch für die Deutschen Seniorenmeisterschaften.

Die nächsten zwei Starts über 400m und 1500m erfolgten schlag auf schlag. Gerade einmal 20min blieben ihm zur Erholung. Nach dem Startschuss der 400m ließ sich Sascha aus taktischen Gründen etwas zurückfallen, um ein paar Kräfte für die folgenden Rennen zu sparen. Der Fokus wurde auf die letzten 200m (der 400m) gelegt. Die Taktik ging auf und der zweite Pfalzmeistertitel war in 60,05s gesichert. Das Titel-Drio machte Sascha über die 1500m komplett, „lediglich“ eine letzte Stadionrunde in 65s war dafür nötig (Zielzeit: 4:52,59min). Die 1100m zu Beginn des Rennens versteckte er sich hinter seinem Konkurrenten und konnte so die nötigen Kräfte sparen. Ein Meisterschaftsrennen, so wie es im Buche steht.

Das letzte Rennen des Tages ging über 12 1/2 Runden, „etwas schwer haben sich die Beine schon vor dem Start angefühlt“, sagte Sascha. Mit 19:02,41 verpasste Sascha sein Ziel von unter 19min nur knapp, dennoch verbesserte er seine PB um 52s. Mit einem Vizemeistertitel beendete Sascha den einen erfolgreichen Tag für sich und den LC Donnersberg.

Ebenfalls über die 5.000m ging Max Rahm am 11.06. bei den Reihnland-Pfalz-Meisterschaften in Eisenberg an den Start. Der Startschuss fiel um 16 Uhr mitten in der Hitze bei 30°C. Es galt sich also gut einzuteilen, um nicht auf den letzten Kilometern der Hitze Tribut zollen zu müssen. Mit keiner speziellen Vorbereitung und keiner hohen Erwartungshaltung ging Max in das Rennen. Das Tempo der Spitzengruppe konnte er dennoch bis ca. room vor Schluss mitgehen. Mit einer Zeit von 15:30min stellte Max eine neue persönliche Bestzeit auf und sicherte sich die Bronzemedaille in der männlichen Hauptklasse.