Comeback über 5.000m

5.000m Pfungstadt

Pünktlich zum letzten Abendsportfest in Pfungstadt stand Felix Rahm wieder wieder an der Startlinie. Aufgrund eines intensiven Studiums, ist ein regelmäßiges Training leider nicht immer möglich, berichtet der Student aus Kroatien. Zur Zeit ist Felix Rahm wieder in seiner Heimat in der Pfalz und nutzt die Semesterferien für ein intensives Trainingcamp. Der Auftakt bildete das gemeinsame Trainingslager in der Höhe mit seinem Bruder Max Rahm, welcher sich zur Zeit auf den Berlin Marathon vorbereitet. Felix, der ältere der beiden, fühlt sich jedoch wohler auf den Kurstrecken, weshalb Pfungstadt ein willkommenes Rennen war. “Die ersten Bahneinheiten waren echt anstrengend, aber in den letzten Wochen lief es richtig gut”, bemerkte Felix im Vorfeld. Deshalb stand das Ziel fest, eine Zeit unter 16min sollte am Ende auf der Anzeigetafel stehen. 

Der Start des 24 Läufer großen Feldes erfolgte klassisch Mittwoch Abends nach 20 Uhr. Schon bei dem studieren der Startliste, war es zu erwarten, dass es ein Rennen gegen die Uhr ohne Hilfe von weiteren Läufern wird. Die drei Mann große Spitzengruppe setzte sich von Beginn an ab und beendete das Rennen unter 15min. Danach folgten 2 Läufer im Bereich 15:30min. Ein Tempo, dass zum jetzigen Zeitpunkt für Rahm noch etwas zu schnell ist. Stetig und Konstant lief Felix seine Runden auf dem sechsten Platz liegend mit einer Lücke nach vorn und nach hinten. Die 3.000m, eine wichtige Marke im 5.000m Rennen passierte er im Soll. In den folgenden Runden wurde ihm das große Starterfeld mit seiner großen Leistungsbandbreite zum Verhängnis. Auf den letzten Runden, will man eigentlich bei sich selbst sein, gegen den Schmerz der sich langsam breit macht ankämpfen und nicht ca. 5-6 Überrundungen pro Runde vollziehen. Nachlassen ist jedoch keine Option für Felix und mit einer Endzeit von 16:05,06min zeigte er sich nach dem Rennen auch sehr zufrieden. “Klar ist es schade nicht unter 16min geblieben zu sein, aber das ständige laufen auf Bahn 2 haben mir heute die Sekunden gekostet”. 

Dennoch ein tolles Rennen, ein Comeback nach langer Zeit und eine schnelle Zeit, die manch einer mit offenen Armen als Bestzeit nehmen würde. Als nächstes steht Felix Rahm über die doppelte Distanz bei den deutschen Meisterschaften über 10km Straße in Saarbrücken an der Startlinie.