Strecke Donnersberglauf
Höhenprofil Donnersberglauf

Die Strecke zum Donnersberglauf im Detail unter die Lupe genommen. 

Vom Start weg führt die Strecke auf den ersten hundert Metern durch den Ort Steinbach. Hier kommt es direkt nach dem Start zu einer kleinen und steilen Verengung. Eine gute Position vorne im Feld ist hier von Vorteil, um nicht den Anschluss zu verlieren und einem Stau aus dem Weg zu gehen.
Danach führen ein paar hundert Meter mit einer angenehmen Steigung, relativ gerade ,aus dem Ort hinaus. In der ersten, fast 90 Grad Linkskurve lässt sich dann ein schneller Blick über das Feld erhaschen. 

Jetzt, Blick wieder gerade aus und die noch nicht sehr steile Strecke weiter in Angriff nehmen. 

Bei Kilometer 1,5 an einem markanten gelben Haus kommt ein kleines Stück bergab, bevor es nach einer rechts Kurve wieder bergauf geht. In dem kurzen Bergabstück gilt es, sich nicht ausruhen sondern fahrt aufzunehmen, denn das folgende Stück ist nur eine leichte Steigung. Hier kann man ein hohes Tempo laufen, was einen guten Grundstein für die 3 letzten steilen Kilometer legen sollte.
Von Kilometer 2,9 bis 3,4 heißt es über eine kurze, steile Passage nicht viel an Tempo zu verlieren, da es danach durch Dannenfels erstmal gute 500m flach und hauptsächlich bergab geht. Hier ist es wichtig ins Rollen zu kommen, aber sich auch nicht zurückzulehnen.

Denn sollte man immer im Hinterkopf haben, der „eigentliche“ Lauf geht dann erst so richtig los. 

Ziemlich genau bei Kilometer 4 folgt der „Englert Stich“, noch keine 100m lang aber extrem steil. Bis zu 13% Steigung sind es in diesem Teilstück. 

Nun 180 Grad links und in einem „flachem Stück“ kurz verschnaufen. Dann geht es los! Die letzten 3 Kilometer bis zum Gipfel.

Nach der ersten Harnadel-Kurve, der „Lehmann-Kurve“ gilt es seinen Rhythmus zu finden. Vorbei am Kloster Gethsemani folgt eine langgezogene Linkskurve, gefolgt von einer steilen S-Kurve, der „Rankel Rampe“. Das gute ist, die Bäume lichten sich langsam, also nochmal Motivation schöpfen, ab durch die „Noll Kehre“ und nicht nachlassen. Endlich kommt man auf die Lichtung, es wird nochmal flacher. Hier muss man die Zähne zusammenbeißen und das Tempo auf der „Greger Gerade“ (ca. KM 6) nochmal anziehen. In einer offenen rechts Kurve kann man seine Gegner gut im Blick behalten und sich hoffentlich heransaugen. 

Kurz gerade aus, aber stets bergauf geht es dann auf die K82 und endlich, man sieht den Parkplatz. Der Beifall der Zuschauer wird euch auf den letzten Metern tragen und das Tempo automatisch erhöhen lassen. Ab dem Parkplatz geht es dann auf den letzten 200m noch mal steil hinauf zum Ludwigsturm. 

Ja, die letzten 200m tun weh, aber Luft für einen Zielspurt ist fast immer da, zumal man sich hier noch ein Strava Segment sichern kann. Die Ziellinie erlöst euch von den Strapazen und wird euch mit Sicherheit eine gute Zeit bescheren.

Alles in allem kann man im unterem Teil schnell und flüssig laufen, man sollte sich aber stets gut fühlen, da es ab Kilometer 4 erst so richtig los geht. Ab dann muss man seinen Rhythmus finden und die letzten drei Kilometer in angriff nehmen. Oben angekommen werdet ihr vom LC-Donnersberg Team in empfang genommen und gut verpflegt.

Der LC-Donnersberg wünscht euch einen guten Lauf und viel Erfolg!

Kategorien: Allgemein